Interview mit Xenia Smits „Danach haben wir uns wieder lieb“

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Xenia Smits gilt als eine Topverstärkung fürs Bietigheimer Team. ⇥ Foto: Marco Wolf

Xenia Smits von der SG BBM spricht über das Duell mit ihrer Schwester Munia, die für Bad Wildungen spielt.

Xenia Smits ist eine von sechs Neuzugängen der SG BBM Bietigheim. Die gebürtige Belgierin wechselte vom französischen Abonnementmeister Metz Handball an die Enz. Die 26-jährige Rückraumspielerin besitzt seit 2014 einen deutschen Pass. Die Bietigheimer Zeitung sprach vor dem Bundesliga-Saisonstart gegen die HSG Bad Wildungen mit Smits, die bisher 57 Länderspiele absolvierte.

 

Wie erleben Sie neue Umgebung, sind Sie schon in Bietigheim „angekommen“?

Xenia Smits: Der Umzug ist schon länger erfolgt, ich fühle mich wohl. Bietigheim ist wunderschön.

 

Fiebern Sie dem ersten Spiel im Bietigheimer Trikot entgegen?

Natürlich bin ich enorm gespannt und voller Vorfreude, nach so langer Zeit endlich wieder Handball spielen zu können.

 

Wegen einer Schulteroperation mussten Sie schon vor Corona pausieren. Wie steht es aktuell mit Ihrer Gesundheit?

Ich bin absolut schmerzfrei. Alles andere kommt jetzt hinterher. Die Corona-Zwangspause war für handballspezifische Sachen nicht ideal, für die Heilung meiner Schulter aber von Vorteil.

 

Bei Bad Wildungen spielt ihre jüngere Schwester Munia. Haben Sie schon einmal gegeneinander gespielt?

Nein, das ist das allererste Duell und ein besonderes Gefühl. Sie ist dynamisch und wurfgewaltig, vor allem aber eine Kämpferin. Auf dem Feld werden wir uns nichts schenken, aber nach dem Abpfiff haben wir uns wieder lieb.

 

Mit Metz waren Sie viermal französischer Meister. Folgt jetzt der deutsche Titel mit der SG?

Das ist unser Ziel. Wir haben durch die Bank Topspielerinnen, das ist viel möglich. Wir müssen uns als Team entwickeln und zusammenhalten. Jeder will gegen uns gewinnen.

 
 
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