Investitur in Kleinsachsenheim Im Fokus des neuen Pfarrers steht die Jugendarbeit

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Dekan Reiner Zeyher (rechts) begrüßt Pfarrer Christian Treiber mit seiner Verlobten Birte Krumm im Kreise seiner neuen Kirchengemeinde in Kleinsachsenheim. ⇥ Foto: Michaela Glemser

Pfarrer Christian Treiber wird in Kleinsachsenheim in sein Amt eingeführt.

Noch sind die Umzugskisten nicht alle ausgepackt. „Ich freue mich darauf, wenn der Umzugsstress jetzt endlich vorbei ist, und ich als Gemeindepfarrer in Kleinsachsenheim richtig ankommen kann. Ich sehe den Begegnungen voller Freude entgegen“, erzählt Christian Treiber, der am Sonntag in einem feierlichen Gottesdienst in sein neues Amt als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinsachsenheim eingeführt wurde.

Der 34-Jährige ist erst am Mittwoch ins Pfarrhaus eingezogen und will die nächsten Tage sowie Wochen nutzen alle Gruppen seiner Kirchengemeinde näher kennenzulernen. „Ich fühle mich in Kleinsachsenheim sehr willkommen. Ich konnte schon im Vorfeld an den Online-Sitzungen des Kirchengemeinderats teilnehmen und habe auch teilweise die anderen Pfarrer in der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Sachsenheim besucht“, sagt Pfarrer Treiber.

Er hofft, dass in seiner Kirchengemeinde schon bald wieder ein reges Gemeindeleben stattfinden kann. „Sobald es möglich ist, werden wir die Gruppen und Kreise wieder aktivieren. Es wird nicht nur für mich ein Neustart sein, sondern auch für alle anderen in der Kirchengemeinde nach der Pandemie. Es kann sein, dass dabei manche Strukturen erst wieder mit neuem Leben erfüllt werden müssen“, so Treiber.

Er bezeichnet sich selbst als einen sehr offenen, kommunikativen Menschen, dem es sicherlich nicht schwer fallen werde, zu den einzelnen Gemeindemitgliedern Zugang zu finden. „Mein besonderes Augenmerk gilt zunächst vor allem der Jugendarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde Kleinsachsenheim. Ich möchte in diesem Bereich einige Dinge neu entwickeln. Das ist mein Ziel“, erklärt Treiber, der seine Kirchengemeinde wie eine „große Familie“ sieht, in deren Kreis die Menschen gerne zusammenkommen sollen. „Ich setze darauf, dass dies bald auch wieder ohne Masken möglich sein wird, und wir wieder unbeschwert zusammen sein können.“  Eigentlich sollte auch zur Investitur ein großes Gemeindefest veranstaltet werden, bei dem Treiber von Tisch zu Tisch schlendern wollte, um mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Auch von seiner bisherigen Wirkungsstätte in Geislingen an der Steige und seiner Heimatgemeinde Ostfildern-Kemnat konnte aufgrund der begrenzten Zahl der Gottesdienstbesucher kaum jemand bei der Investitur anwesend sein. Aber Pfarrer Treibers Eltern, sein älterer Bruder mit seiner Familie und vor allem seine Verlobte Birte Krumm haben gemeinsam mit ihm gefeiert.

Seine Verlobte, die noch als Kinder- und Jugendreferentin bei Kassel tätig ist, wird im Juli nach Kleinsachsenheim ins Pfarrhaus einziehen, denn am 3. Juli soll die standesamtliche Hochzeit des jungen Pfarrerehepaars stattfinden. Dekan Reiner Zeyher vom Evangelischen Kirchenbezirk Vaihingen-Ditzingen führte Pfarrer Treiber im Gottesdienst in sein Amt ein.

 
 
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