Kanadischer Topscorer bleibt in Bietigheim McKnight geht ins achte Steelers-Jahr

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Matt McKnight bleibt den Steelers erhalten. ⇥ Foto: Jan Simecek

Der kanadische Center bleibt in Bietigheim. Ex-Coach Gaudet verlängert in Bad Tölz, Zeiter wird Trainer bei den Falken.

Die Bietigheim Steelers haben ihre erste Ausländerstelle besetzt – mit einem alten Bekannten: Matt

McKnight stürmt auch in der neuen Saison für den DEL2-Klub aus dem Ellental. Der 35-jährige Kanadier steht seit der Spielzeit 2013/14 bei den Steelers unter Vertrag und ist damit nach René Schoofs der dienstälteste Akteur im Kader der Schwaben. „Matt ist nach wie vor topfit und motiviert. Er kennt seine Rolle und unsere Erwartungen und wird alles geben, um die Steelers wieder in die Erfolgsspur zu bringen“, kommentiert Geschäftsführer Volker Schoch die Personalie.

406 Spiele hat McKnight bisher für Bietigheim bestritten. Dabei schoss er 171 Tore und bereitete weitere 355 Treffer vor, sodass er auf 526 Scorerpunkte kommt. Darüber hinaus zählt der Mann mit der Nummer 39 zu den besten Bullyspielern der Liga. 2019 wurde McKnight zum DEL2-Profi des Jahres gewählt, an den Steelers-Meisterschaften 2015 und 2018 war er maßgeblich beteiligt. Auch in der vergangenen Runde war der Center mit 54 Punkten (18 Tore, 36 Vorlagen) der Topscorer im Team.

„Meine Frau und ich sind sehr glücklich, in Bietigheim zu bleiben. Unsere beiden Kinder sind hier geboren, Bietigheim ist unser Zuhause geworden“, sagt McKnight und zeigt sich tatendurstig: „Die letzte Saison verlief ziemlich enttäuschend. Wir werden als Team alles daran setzen, um in der kommenden Spielzeit wieder erfolgreiches Eishockey zu spielen. Ich kann es kaum erwarten, im Herbst wieder vor den Fans in der EgeTrans-Arena zu spielen.“

Derweil haben zwei weitere DEL2-Vereine die Trainerfrage geklärt: Der frühere Steelers- Meistercoach Kevin Gaudet (56) verlängerte seinen Vertrag bei den Tölzer Löwen. Die Heilbronner Falken verpflichteten Michel Zeiter. Nach Stationen in Visp und Rapperswill war der 46-jährige Schweizer in den vergangenen vier Spielzeiten beim EHC Winterthur tätig – in einer Doppelfunktion als Chefcoach und Sportchef.

 
 
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