Kein Normalbetrieb im Freibad Überholen ist im Schwimmerbecken nicht erlaubt

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Fast zwei Monate nach dem ursprünglichen Eröffnungstermin dürfen die Badegäste wieder kommen. Das Besigheimer Freibad eröffnet am Mittwoch, 24. Juni.⇥ Foto: Martin Kalb

Das Besigheimer Freibad wird am Mittwoch, 24. Juni, wieder eröffnen. Von Normalbetrieb kann keine Rede sein.

Zwei Wochen ist es her, dass die Landesregierung ihre Corona-Verordnung herausgegeben hat, die es den Kommunen erlaubt, ihre Freibäder wieder unter bestimmten Bedingungen zu öffnen. Das geschah so kurzfristig, das der frühestmögliche Termin der Eröffnung am 6. Juni von den Städten und Gemeinden häufig gar nicht eingehalten werden konnte. Zu einer kurzfristigen Reaktion sah sich auch die Stadt Besigheim nicht in der Lage. Mittlerweile liegt ein Hygienekonzept auf dem Tisch, das am Dienstag vom Gemeinderat genehmigt wurde. Das Freibad wird am Mittwoch, 24. Juni, wieder eröffnen.

Doch ob der Besuch im Freibad noch soviel Spaß macht wie zuvor? Die Bedingungen jedenfalls sind strikt, von einem unbeschwerten Badevergnügen kann keine Rede sein. Die große Sprunganlage bleibt ebenso geschlossen wie der Sand- und Matschbereich für die Kleinkinder, das Spielfeld für Beachvolleyball und der Trinkbrunnen. Im Sanitärgebäude darf man sich weder umziehen noch duschen, nur die Duschen auf dem Freigelände dürfen benutzt werden. Dort gibt es auch Umkleidekabinen, die vom Personal zugewiesen werden.

Festgelegte Zeitabschnitte

Das Baden selbst ist nur noch in drei fest gelegten Zeitabschnitten erlaubt. Eintrittskarten können erworben werden jeweils für die Zeit von 8 bis 11 Uhr, von 12 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr. Dazwischen wird die Anlage gereinigt. Alle Eintrittskarten müssen online über die Homepage der Stadt erworben werden. In der Kämmerei hofft man, den entsprechenden Link und die Zahlungsmöglichkeiten bis etwa Ende dieser Woche einrichten zu können, war auf Nachfrage zu erfahren.

Das Becken selbst wird in drei Zonen aufgeteilt, eine für die langsamen, eine für die normalen und eine für die sportlichen Schwimmer. Überholen ist nicht erlaubt. Das Festhalten am Beckenrand dürfte Proteste nach sich ziehen. Mehr als 316 Personen gleichzeitig dürfen sich auf dem Gelände nicht aufhalten, im Becken liegt die Höchstgrenze bei 60 Schwimmern.

Das alles erfordert zusätzliches Personal und macht den Betrieb für die Stadt teurer. Die Eintrittspreise: Statt 5,20 Euro ganztags müssen Badegäste 4,50 Euro zahlen, der ermäßigte Eintritt kostet zwei Euro statt 2,50 Euro. Dauerkarten gibt es in dieser Saison nicht.

 
 
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