Kinderbetreuung in Bönnigheim Punktlandung beim Familienzentrum

Von Birgit Riecker
Im vergangenen Oktober war der symbolische Spatenstich fü das Bönnigheimer Familienzentrum. Jetzt wurden vom Gemeinderat die letzten Gewerke vergeben und man liegt genau bei den Baukosten von 5,5 Millionen Euro. Foto: /Martin Kalb

Lob vom Gemeinderat: Der Kostenrahmen von 5,5 Millionen Euro bei der baulichen Erweiterung wird eingehalten.

Das war auch dem Architektenkollegen im Gemeinderat, Jürgen Carstens (Grüne), ein Lob wert: Mit der Vergabe des dritten Ausschreibungspakets ist klar, dass der Kostenrahmen von 5,5 Millionen Euro bei der baulichen Erweiterung des Familienzentrums eingehalten wird.

Zeitplan kann wohl eingehalten werden

Die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss sind weitgehend fertiggestellt. Die Decke über dem Erdgeschoss ist betoniert. Daher ist Architektin Sonja Herrmann von Herrmann Plus vorsichtig optimistisch, dass der Bau auch im Zeitrahmen bleiben kann. Einhellig vergab der Gemeinderat die letzten Arbeiten. Demnach wird die Firma Scholl aus Gemmrigheim für knapp 222 000 Euro die Innen- und Außenputzarbeiten erledigen. Auch bei den Trockenbauarbeiten war sie günstigste Bieterin mit knapp 201 000 Euro. Die Estricharbeiten gehen an die Firma ADE Fußbodenbau GmbH aus Backnang für knapp 72 000 Euro.

Zunächst kein wirtschaftliches Angebot

Bei den Schlosserarbeiten musste zunächst die Ausschreibung aufgehoben werden, da kein wirtschaftliches Angebot eingegangen war. Bei der freihändigen Vergabe entschied die Firma Brenner Metallbau GmbH aus Schwaigern das Rennen für sich mit einem Angebotspreis von gut 97 000 Euro. Bei der beschränkten Ausschreibung der Fassadenbauarbeiten Holz ging die Firma Pfeiffer Zimmerei GmbH aus Sachsenheim als günstigste Bieterin mit gut 80 000 Euro über den Zielstrich.

Dass die Gesamtkosten trotz des Mehrmassenaushubs, dessen Deponierung und des Magerbetoneinbaus zu Beginn der Baumaßnahme jetzt bei 5,456 Millionen Euro liegt, nahm der Gemeinderat zufrieden zur Kenntnis.

 
 
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