Kleinsachsenheim wartet auf Nachfolger Das Pfarrhaus steht leer

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Das Kleinsachsenheimer Pfarrhaus ist derzeit verwaist.⇥ Foto: Martin Kalb

Die evangelische Kirchengemeinde Kleinsachsenheim sucht einen Nachfolger für Pfarrer Wenzke.

Die Pfarrstelle bei der evangelischen Kirchengemeinde Kleinsachsenheim soll schnellstmöglich wieder besetzt werden. Dies ist der Wunsch des Kirchengemeinderats.

Die Vorsitzende Doris Beutelschieß-Nitschke gibt sich optimistisch. Sie sieht die Kleinsachsenheimer Kirchengemeinde gut aufgestellt.

Kirche auf dem neuesten Stand

Die Kirche ist seit der jetzt erst vor wenigen Wochen abgeschlossenen und umfangreichen Innenrenovierung baulich und technisch auf dem neuesten Stand. Das Pfarrhaus als potenzielle Wohnstätte des Nachfolgers ist groß und in einem guten Zustand. Zudem handelt es sich bei der Kleinsachsenheimer Pfarrstelle um eine sogenannte 100 Prozent-Stelle.

Alles in allem beste Voraussetzungen und optimale Bedingungen für eine engagierte Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Wichtig ist Doris Beutelschieß-Nitschke, dass die neue Pfarrerin oder der neue Pfarrer gemeinsam mit der Kirchengemeinde weitergehe und auch Neues anpackt.

Die Kleinsachsenheimer Pfarrstelle betreut künftig auch einen rund 500 Gemeindeglieder großen Seelsorgebezirk in Großsachsenheim.

Zur Kleinsachsenheimer Pfarrstelle gehören nach dem veränderten Stellenprofil im Rahmen der Gesamtkirchengemeinde Sachsenheim somit insgesamt etwa 2200 Gemeindeglieder.

Die Stelle ist seit dem 15. September mit einer dreiwöchigen Bewerbungsfrist ausgeschrieben.

Information nach der Frist

Erst nach dieser Frist wird der Kirchengemeinderat vom Oberkirchenrat über den Stand der Bewerbungen und einen möglichen Kandidaten informiert. Nach zwei Verfahren werden üblicherweise evangelische Pfarrer ausgewählt.

Nach dem sogenannten Benennungsverfahren, das heißt, dass der Oberkirchenrat der Kirchengemeinde eine Kandidatin oder einen Kandidaten vorschlägt. Die zweite Variante ist das Wahlverfahren. Dabei schlägt der Oberkirchenrat Kandidaten vor, der Kirchengemeinderat wählt dann eine Kandidatin oder einen Kandidaten aus. Beide Verfahren finden immer im Wechsel statt.

Diesmal findet die Auswahl nach dem erstgenannten Benennungsverfahren statt. Sollte ein Kandidat abgelehnt werden, wird wieder das Wahlverfahren angewendet.

Rat hat das letzte Wort

Letztendlich hat der Kirchengemeinderat das letzte Wort. Was die Neubesetzung angeht, ist man bei der Kleinsachsenheimer Kirchengemeinde zuversichtlich: Wenn es sehr gut läuft, werde die Stelle bereits im Frühjahr 2021 besetzt, realistischer sei aber eine Besetzung zum Sommer 2021.

 
 
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