Nachdem sich die Gemeinderäte mehrerer Kommunen des nördlichen Landkreises – Besigheim, Kirchheim und Hessigheim – gegen ihre Beteiligung am VVS Rider entschieden hatten, hat das Landratsamt beschlossen, den Modellversuch Ende 2026 ganz einzustellen. Des Weiteren hatten zwar Freudental, Löchgau und Erligheim ihr Interesse bekundet, aber noch nichts entschieden. Laut dem Kirchheimer Bürgermeister Uwe Seibold informierte das Landratsamt am vergangenen Mittwoch die Kommunen in einem Schreiben über das Ende des VVS Riders.
Kreis Ludwigsburg VVS Rider endet 2026
Von sz 27.11.2025 - 18:53 Uhr
Landratsamt reagiert auf die Absagen der Kommunen.
„Wir hätten wirklich gerne weitergemacht, aber es geht finanziell in Zeiten leerer Kassen nicht mehr, wir bedauern das sehr“, so Seibold. 2500 Fahrgäste hatte der VVS Rider in seiner Kommune, gekostet hat das 50.000 Euro. „Das bedeutet, auf eine Fahrt zahlen wir 20 Euro drauf, das ist unrealistisch“, so Seibold. Nachdem Besigheim mit seinem Stadtteil Ottmarsheim seine Entscheidung, dem VVS Rider 2027 nicht mehr anzugehören, getroffen hatte, sei es, so Seibold, vor allem für die kleinen Gemeinden unzahlbar geworden, da ein Teil des Besigheimer Beitrags auf die anderen Kommunen aufgeteilt worden wäre.
