Landesliga-Vorschau „Ein Unentschieden hilft keinem“

Von
Der zuletzt wegen Knieproblemen geschonte Marc Agyemang kehrt ins Germania-Team zurück. ⇥ Foto: Imago Images/Baumann

Der SV Germania Bietigheim will gegen Schwaikheim den ersten Heimsieg landen. Der FV Löchgau tritt in Öhringen an.

Nach vier langen Wochen steht für Fußball-Landesligist SV Germania Bietigheim am Sonntag (15 Uhr) nun wieder ein Heimspiel an. Dann erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Eschenbach den TSV Schwaikheim im Ellental. Für die Bietigheimer, die aktuell als 16. auf einem Abstiegsrang stehen, ist ein Sieg fast schon Pflicht, um sich im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft zu verschaffen. Doch auch die Gäste sind als Zehnter nicht allzu weit von der Abstiegszone entfernt, da sie selbst erst elf Punkte gesammelt haben.

„Beide Mannschaften werden kämpfen müssen, denn ein Unentschieden hilft keinem“, sagt SVG-Coach Andreas Eschenbach. „Wir haben zu Hause zwar erst einen Punkt geholt, aber meistens ganz gut gespielt. Daran wollen wir anknüpfen, nur, dass wir die individuellen Fehler in der Defensive abstellen müssen. Die Gegentore in den letzten Spielen haben wir alle aufgrund eigener Fehler kassiert, nicht, weil unsere Gegner sich die Treffer gut herausgespielt hätten“, moniert Eschenbach. In der Offensive klappte es zuletzt etwas besser, auch wenn in Satteldorf nur ein Treffer gelang. „Wir hatten dort allerdings allein in der ersten Halbzeit vier Aluminiumtreffer. Da hat uns das Glück gefehlt, das im Fußball eben auch dazu gehört“, so der Bietigheimer Trainer. Der SVG wird im Vergleich zur Vorwoche nahezu unverändert auflaufen. Marc Agyemang, den zuletzt noch Knieprobleme plagten und der daher geschont wurde, wird nun wieder zum Einsatz kommen.

Bereits am Samstag (15.30 Uhr) steht für den FV Löchgau das Auswärtsspiel bei Schlusslicht TSG Öhringen auf dem Spielplan. Obwohl die TSG erst drei Punkte auf der Habenseite hat, sind die Löchgauer gewarnt. „Letzte Saison haben wir nach einer kleinen Siegesserie auch gegen Öhringen verloren. Damals waren sie auch Letzter“, erinnert sich Thomas Herbst. Der Löchgauer Trainer ist aber optimistisch, dass seine Mannschaft diesmal die drei Punkte mit nach Hause nehmen wird. Immerhin zeigte der FVL am vergangenen Wochenende über 75 Minuten eine sehr starke Leistung.

Mit einem Sieg würden die Löchgauer zumindest in Sichtweite der Spitzengruppe bleiben. „Wir haben es mit einer anderen Mannschaft zu tun als letzte Saison. Im Sommer gab es einige Veränderungen im Öhringer Kader. Auffällig ist auch, dass ihre Niederlagen immer sehr knapp ausgefallen sind“, so Herbst. Paul Weber, der einen Muskelfaserriss im Oberschenkel hat, wird dem FVL am Samstag ebenso fehlen wie Mario Andric, der Probleme mit dem Knöchel hat.

 
 
- Anzeige -