Layher baut in Ingersheim In Ingersheim entstehen 120 Wohnungen am Feldrand

Von Jörg Palitzsch
Beim Spatenstich in Ingersheim am Mittwochvormittag zum Wohnprojekt „The Goldn“ der Firma Layher, von links: Marc Kämpf, Philipp Layher, Bürgermeisterin Simone Lehnert und Constanze Layher. Foto: Martin Kalb

Mit „The Goldn“ entstehen im Neubaugebiet „In den Beeten II“ drei Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen, Tiefgarage und Blick in die offene Landschaft.

Unter dem Namen „The Goldn“ entstehen am Rand des Ingersheimer Neubaugebiets „In den Beeten II“ drei Gebäude mit Eigentumswohnungen und einer gemeinsamen Tiefgarage. Die Lage unmittelbar am Feldrand gehört zu den Besonderheiten des Vorhabens: Von hier öffnet sich der Blick weit über die umliegende Landschaft.

Mehrere Gebäude geplant

Im ersten Bauabschnitt, bei dem jetzt der symbolische Spatenstich stattfand, werden in drei dreigeschossigen Häusern insgesamt 30 Wohneinheiten zum Verkauf gebaut. In einem zweiten Bauabschnitt folgen auf dem danebenliegenden Grundstück 24 Mietwohnungen, weitere Wohnungen im Neubaugebiet sind auf einem Grundstück nahe der Besigheimer Straße geplant, sagte Geschäftsführer Philipp Layher beim Spatenstich. Das Investitionsvolumen für die geplanten 120 Wohnungen liegt bei rund 48 Millionen Euro, so Marketingleiterin Constanze Layer. Nach dem Kauf des Grundstücks von der Gemeinde im November habe man am 1. Juli die Baugenehmigung erhalten, so der Geschäftsführer weiter, inzwischen ist auch schon die Baugrube ausgehoben, ein Kran wird nächste Woche aufgestellt. „Das war mein Bauturbo, das war noch schneller“, sagte Philipp Layher über das enge Zeitmanagement.

Verdanken sei dies vor allem der Gemeinde Ingersheim, hier Bürgermeisterin Simone Lehnert und Amtsleiter Georg Zimmer, sowie dem Baurechtsamt in Bietigheim-Bissingen, hier dem Leiter Mathias Potschek. „Die Arbeit war sehr konstruktiv, um so dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“, so Layher.

Bürgermeisterin Simone Lehnert zeigte sich positiv gestimmt über den Spatenstich, weil man das Wohnungsangebot im Ort brauche. Sie sei sich sicher, dass sich Familien und auch ältere Menschen im Neubaugebiet wohlfühlen. Die schnelle Umsetzung sei auch ein Zeichen in die Gesellschaft, wo vieles in zunehmendem Maße schlechtgeredet werde. Für den Bauträger Layer aus Besigheim ist „The Goldn“ – ein Hinweis auf die Abendsonne, die das ganze Gebiet in ein goldenes Licht taucht – zugleich eine Fortsetzung des bisherigen Engagements in Ingersheim. Nach der positiven Resonanz auf ein vorheriges Bauprojekt fiel die Entscheidung, nun ein weiteres Wohnensemble zu realisieren.

Geplant sind 2,5- bis 4,5-Zimmer-Eigentumswohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen. Etagenwohnungen verfügen über Balkone, zu den Erdgeschosswohnungen gehören Terrassen und eigene Gartenanteile. Ergänzt wird das Angebot durch Penthouse-Wohnungen mit Dachterrassen.

Zeitgemäße Wohnstandards

Bei der Ausstattung wird auf einen zeitgemäßen Wohnstandard gesetzt. Vorgesehen sind nach Angaben des Bauträgers unter anderem Parkettböden in den Wohn- und Schlafbereichen, Designfliesen, bodenebene Duschen und Fußbodenheizung mit Einzelraumsteuerung. Große Fensterelemente sollen für viel Tageslicht sorgen, elektrische Rollläden gehören ebenfalls zur Planung. Alle drei Häuser werden über eine Tiefgarage und einen Aufzug erschlossen. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Kinderwagen sind ebenfalls vorgesehen.

Gebäude mit Fernwärme versorgt

Ein Teil der Wohnungen wird barrierearm ausgeführt, wo im Gegensatz zu „barrierefrei“ nicht alle strengen gesetzlichen Normen vollständig erfüllt werden müssen. Auch die energetische Ausstattung spielt bei dem Neubau eine Rolle. Die Gebäude werden energieeffizient errichtet und mit Fernwärme versorgt. Eine Photovoltaikanlage ergänzt das Energiekonzept. Internet ist selbstredend ebenfalls vorgesehen.

Interessierte können sich am Wochenende direkt an der Baustelle in Ingersheim über das Projekt und die verfügbaren Eigentumswohnungen informieren, erste Anmeldungen gibt es schon. Bezugsfähig sollen alle Wohnungen in spätestens 24 Monaten sein, so Projektleiter Marc Kämpf.

 
 
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