Rückrundenstart für SG BBM Bietigheim II Die gute Form konservieren

Von Sebastian Klaus
Für Bietigheims Linksaußen Magdalena Probst (am Ball) geht es gegen die HSG Hunsrück weiter.⇥ Foto: Marco Wolf

Die Handballerinnen treten nach der Winterpause in der Dritten Liga beim Schlusslicht HSG Hunsrück an.

Sechs Wochen nach dem letzten Sieg gegen die HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler steht für die Bundesliga-Reserve der SG BBM Bietigheim nach der Winterpause am Wochenende endlich das nächste Pflichtspiel an. Am Samstag (19.30 Uhr) tritt der Drittligist ohne Neuzugänge bei der HSG Hunsrück an.

Beim Aufsteiger aus Schwaben hofft man, dass die gute Form aus der Hinrunde konserviert werden konnte. Gegen das Schlusslicht aus Rheinland-Pfalz will das Team von Trainer Klaus Hüppchen jedenfalls nicht stolpern. Schließlich soll am Ende der Saison ein souveräner Klassenerhalt stehen, wie Hüppchen im Gespräch mit der BZ noch einmal betont. „Wir sind noch nicht gesichert. Irgendwo zwischen Platz vier und sechs wollen wir hin, um die Abstiegsrunde nicht spielen zu müssen“, sagt der Coach des derzeitigen Tabellenvierten auch mit Blick auf die zu große Überlegenheit des Top-Trios SG Schozach-Bottwartal, HSG Freiburg und SG Kappelwindeck/Steinbach, gegen die sein Team in der Hinrunde zwar gut ausgesehen hatte, sich am Ende jedoch jeweils geschlagen geben musste.

Gepflegter Handball

Doch auch den kommenden Gegner will Hüppchen trotz magerer zwei Pünktchen nicht unterschätzen. „Ich habe sie zweimal live spielen sehen und mir auch den Mitschnitt vom Hinspiel angesehen. Sie spielen einen gefälligen Handball. Im Ansatz ist das alles nicht schlecht“, sagt der Coach der Bietigheimerinnen. „Individuell sind sie vielleicht nicht ganz so gut besetzt, aber als Mannschaft spielen sie schon stark zusammen. Solange es für sie rechnerisch möglich ist, die Klasse zu halten, werden sie alles geben. Deshalb wird es sicherlich keine Kaffeefahrt werden“, warnt der 52-Jährige vor einem möglichen Schlendrian.

Doch den sieht er bei seiner Truppe trotz deren jungen Alters ohnehin nicht: „Ein Großteil meines Teams ist erst 16 oder 17 Jahre alt. Dafür haben sie in der Hinrunde einen sehr abgeklärten Eindruck gemacht“, lobt er, um dann einzuschränken: „Die Frage ist aber, wie die Mannschaft mit einer Niederlage gegen ein Team von unten umgehen würde.“

Generalprobe für Bietigheim fällt aus

Mit einer sicheren Abwehrleistung und dem gewohnten Tempospiel plant Hüppchen den Widerstand der HSG zu brechen. „Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel auch gewinnen.“ Die Generalprobe für die Partie in Sohren fiel am vergangenen Wochenende allerdings coronabedingt aus. Die Auswärtspartie der Bundesliga A-Jugend der SG BBM, die Hüppchen ebenfalls betreut, und die sich aus zahlreichen Spielerinnen des Drittligateams zusammensetzt, gegen die HSG Bensheim/Auerbach wurde wegen Coronafällen beim Gegner kurzfristig abgesagt. „Ich saß schon im Auto und war auf dem Weg nach Bensheim, als der Anruf mit der Absage kam“, verrät Hüppchen.

Leicht sei es nicht gewesen, einen Nachholtermin zu finden, vor allem da gleich drei A-Jugendliche der SG BBM auch noch beim Drittliga-Spitzenreiter Schozach-Bottwartal im Einsatz sind. „Zum Glück haben wir uns jetzt auf den 6. Februar geeinigt“, sagt der Trainer. Seine eigene Mannschaft sei glücklicherweise von Corona verschont worden zu sein, erklärt Hüppchen. „Da scheint alles in Ordnung zu sein. Bisher gab es jedenfalls keine gemeldeten Fälle.“

 
 
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