Ludwigsburger Basketballer unterliegen Bayern München 78:81 Riesiger Kampf wird nicht belohnt

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Quelle: Unbekannt

Die Riesen Ludwigsburg haben dem großen Favoriten FC Bayern München am Mittwochabend im Münchener Audi Dome zwar einen harten Kampf geliefert, mussten sich am Ende jedoch trotzdem im dritten Playoff-Halbfinale nach einem packenden Krimi denkbar knapp mit 78:81 geschlagen geben. Die Bayern können nun mit einem weiteren Sieg am Freitagabend (20.30 Uhr) in eigener Halle ins Finale einziehen.

Die Riesen Ludwigsburg haben dem großen Favoriten FC Bayern München am Mittwochabend im Münchener Audi Dome zwar einen harten Kampf geliefert, mussten sich am Ende jedoch trotzdem im dritten Playoff-Halbfinale denkbar knapp mit 78:81 geschlagen geben. Die Bayern können mit einem weiteren Sieg am Freitagabend (20.30 Uhr) in eigener Halle ins Finale einziehen.

Auch ohne den an der Wade verletzten Jordan Hulls starteten die Riesen gewohnt schwungvoll und unbekümmert in die Partie. 6:5 stand es für die Hausheren nach wenigen Minuten. In der Folge erarbeiteten sich die Ludwigsburger dank einer starken Defensive zwar zahlreiche Hochkaräter, doch sie konnten sich für ihre harte Arbeit nicht belohnen. Stattdessen zog der Pokalsieger, angetrieben vom diesmal überraschend offensivstarken Leon Radosevic, auf 9:5 davon. Doch die Riesen schlugen durch zwei Distanzwürfe von Jonah Radebaugh und Jaleen Smith zurück und lagen plötzlich mit 11:9 in Front. Die Hereinnahme des gebürtigen Müncheners Oscar da Silva brachte zusätzlichen Schwung ins Angriffsspiel der Barockstädter. Der von der Stanford University nachverpflichtete 22-Jährige traf auf Anhieb und half den Riesen zur knappen 21:19-Führung Ende des ersten Viertels.

Nach einem Dreier von Smith nahm FCB-Coach Andrea Trinchieri bereits nach 17 Sekunden die erste Auszeit. Sauer aufgestoßen haben dürfte dem Italiener der Umstand, dass unmittelbar vor dem Treffer des Liga-MVPs schon Jamel McLean völlig frei zum Wurf gekommen war. Von der bedingungslosen Münchener Defensive des letzten Spiels war nichts mehr zu sehen. Die Abwehr der Ludwigsburger funktionierte dafür umso besser. Der in den ersten beiden Partien mit 20 und 22 Punkten überragende D.J. Seeley war völlig abgemeldet. Auf 28:22 und 39:32 zogen die Gäste davon. Dank eines Schlusspurts und eines Buzzer Beaters von Robin Amaize kam die Trinchieri-Truppe jedoch zur Pause wieder auf 37:39 heran.

Im dritten Viertel blieb es eng, auch weil den Bayern die sagenhafte Abschlussstärke aus der Distanz aus den letzten Partien abhanden gekommen war. Nach 24. Minuten glich Vladimir Lucic mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 44:44 aus. Bis zum Stand von 48:47 gelang es den Ludwigsburgern noch, die Partie ausgeglichen zu gestalten, doch dann gingen den Gästen merklich die Kräfte aus. Die Bayern setzten sich auf 57:47 ab. Zum Ende des dritten Viertels konnten die Riesen durch Smith jedoch noch einmal auf 59:53 verkürzen.

Vor allem Smith stemmte sich im Schlussviertel gegen die drohende Niederlage, doch da auch Bayerns Wade Baldwinnund Lucic immer stärker aufdrehten, konnten auch die insgesamt 29 Punkte des überragenden US-Amerikaners die Auswärtsniederlage nicht verhindern. In der Schlussekunde hätte Smith noch die Verlängerung erzwingen können, doch der MVP scheiterte aus der Distanz. So blieb es nach einem packenden Krimi beim 81:78 aus Sicht der Münchener.

 
 
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