Marbacher Straße wird saniert Unmut in Rielingshausen

Von Sandra Lesacher
Dass der Gehweg wegfallen soll, ist vielen ein Dorn im Auge. Foto: Archiv /avanti)

Im dem Marbacher Teilort regt sich Kritik an der Kommunikation rund um die geplante Sanierung der L 1124.

Die Straße zwischen dem Marbacher Teilort Rielingshausen und der Schweißbrücke bei Erdmannhausen wird von Ende September an saniert. Dazu ist eine Vollsperrung nötig. Soweit, so gut. Doch zu den Bauarbeiten gibt es zahlreiche Fragen im Ort. Weil die Antworten fehlen, regt sich Unmut. Deshalb hat die CDU-Fraktion im Ortschaftsrat nun einen Dringlichkeitsantrag gestellt. Sie fordert vor allem eine bessere Kommunikation seitens des Regierungspräsidiums (RP) Stuttgart, das für die Sanierung zuständig ist.

Denn: „Wir kriegen hier im Ortschaftsrat nur häppchenweise Infos zu dieser Baumaßnahme“, sagt der Ortschaftsrat Jochen Biesinger (CDU). „Und auch die Stadtverwaltung scheint nur sehr bedingt auf dem Laufenden gehalten zu werden.“ Was der Marbacher Bürgermeister Jan Trost bestätigt.

Immerhin: Am Freitag wird es einen Besprechungstermin über das Vorhaben zwischen Stadt und RP geben. Da sollen auch die Punkte geklärt werden, die die Christdemokraten in ihrem Antrag formuliert haben. Zum einen geht es um die Umleitung, die der Bus während der Bauphase nehmen wird. Diese sei nicht ausreichend mit dem Busunternehmer abgestimmt, sodass „wir Bedenken haben, dass die Kapazitäten reichen“, so Biesinger.

Zum anderen geht es um den Geh- und Radweg neben der Landesstraße, der im Zuge der Sanierung wegfallen soll. „Es kann doch nicht sein, dass eine von der Bevölkerung genutzte Wegeverbindung einfach ersatzlos entfällt“, heißt es in dem Antrag.

Seitens des Regierungspräsidiums heißt es, „dass in diesem Fall – wie bei Maßnahmen üblich – im Vorfeld der ersten Ausschreibung eine Verkehrsbesprechung hinsichtlich der Umleitungsstrecken, Bauphasen et cetera stattfand“.

 
 
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