„Pony-Cafe“ beim Reit- und Fahrtverein Bönnigheim Der Umzug ist bewältigt

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Das Interesse der Erwachsenen und vor allem der Kinder am Pony-Café des Bönnigheimer Reitvereins war groß.⇥ Foto: Reitverein Bönnigheim

Der Reitverein ist bei Hofen angekommen. Zum ersten „Pony-Café“ kamen kürzlich rund 700 Gäste.

Der Reitverein Bönnigheim hat seinen Umzug bewältigt und ist bei Hofen angekommen. Das hat sich herumgesprochen: Beim ersten „Pony-Cafe“ waren vor kurzem  rund 700 Gäste zu Gast.

Das Pony-Café war die erste öffentliche Veranstaltung des Reit- und Fahrtvereins, nachdem die Reiter vom Schlossfeld ans „Wäldle 1“ umgezogen sind und sich dort eingerichtet haben. Rund 800 000 Euro hat der Verein bislang investiert in das neue Gelände, das beim Kleintierzüchterheim erschlossen wurde und durch Spenden der Hohenstein Institute sowie der Stadt Bönnigheim bebaut werden konnte (die BZ berichtete).

Eine neue Reithalle ist entstanden, die Außenanlagen wurden errichtet und die Einstellboxen für Pferde vermietet. Das „Pony Café“, das schon auf dem Schlossfeld mit Erfolg etabliert war, sollte den Nachwuchs anziehen. Das gelang so gut, dass der Verein vom Ansturm überrascht wurde: Die rund 700 Besucher drängten sich auf dem Gelände, wo der Verein Tische und Bänke aufgebaut hatte und Kuchen, Waffeln und Getränke verkaufte, bis um 17.30 Uhr die letzte Reiterin vom Pony stieg. Mit elf Pferden samt Besitzern und vielen Helfern, die die Pferde führten, Helme desinfizierten, und für Ordnung auf dem Platz sorgten, bewältigte der Verein den großen Zulauf bis zum Ende der Veranstaltung.

„Gut eingelebt“

„Wir haben uns gut eingelebt“, erklärte Christian Frank, zweiter Vorsitzender des Vereins, gegenüber der BZ, „und die Pferde fühlen sich wohl“. Erstmals sei ein Jute-Sandgemisch in der Halle ausprobiert worden und habe sich bewährt.

Baulich geht es auch weiter voran: Ein Westernplatz wird angelegt, der besondere Anforderungen an den Boden erfüllen muss. „Wir haben ziemlich viele Westernreiter im Umkreis“, so der stellvertretende Vorsitzende, im benachbarten Walheim existiert sogar ein eigener Verein für diese Sportart. Später sollen zu den bestehenden Einstellboxen noch zehn Außenboxen angeboten werden. Die Baugenehmigung liegt bereits vor.

Zunächst ist nun die Begrünung dran, nachdem die schweren Maschinen den Wall hergestellt haben, der den Wassereintritt auf die Außenplätze verhindert und als Zuschauertribüne funktioniert. Das sei wegen des feuchten Wetters bislang nicht möglich gewesen, solle nun aber schnell angegangen werden, erklärt Frank. Irgendwann wird es auch hier einen Reitplatz draußen geben, wie ihn sich der Verein auf dem Schlossfeld mit viel Eigenleistung gebaut hatte.

Helfer gesucht

Gesucht würden noch verlässliche Ehrenamtliche, die beim Vereinsleben mithelfen, so der zweite Vorstand. Das nächste „Pony Cafe“ ist für Sonntag, 5. September, geplant. Der Verein rechnet mit einem ähnlich hohen Interesse. Um die Mitgliederzahlen braucht sich der Reit- und Fahrverein trotz des Umzugs keinerlei Sorgen zu machen. Sie steigen und liegen aktuell bei rund 250.

 
 
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