Projekte des Jugendbeirats Sachsenheim nehmen Gestalt an Neuer Standort für die Dirtbahn

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Als Standort für die Hügelpiste ist nun eine Fläche südlich des Friedhofs (rechts) angedacht.&x21e5; Foto: Martin Kalb

Die Jugendbeiräte beraten in ihrer zweiten Sitzung über den aktuellen Fortschritt ihrer Projekte.

Basketballkörbe in allen Stadtteilen, eine Dirtbahn in Großsachsenheim und „Calisthenics“-Fitnessgeräte stehen ganz oben auf der Wunschliste der Jugendlichen in der Stadt. In der jüngsten Sitzung des Jugendbeirats berichtete Stadtjugendreferent Nico Blum über die aktuellen Projektfortschritte: „Seit unserer letzten Sitzung hat sich bei den drei Vorhaben einiges getan.“

Zum Beispiel: „Wir haben 1400 Briefe an alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren in Sachsenheim verschickt, um abzufragen, ob sie einen Bedarf nach Basketballkörben vor Ort sehen“, erläuterte Blum. Zudem konnten die Jugendlichen in der Umfrage die Frequentierung solcher Basketballkörbe einschätzen, Vorschläge für Standorte machen sowie andere mögliche Ideen einbringen.

„Die Rückmeldungen sind bisher sehr gut. Die Jugendlichen haben noch bis Ende Juni Zeit, zu antworten. Anschließend werden die Mitglieder des Jugendbeirats die Umfrage auswerten. Im Optimalfall können wir die Basketballkörbe auch an den von der Jugend gewünschten Orten umsetzen“, betonte Blum. Er will auch mögliche Sponsoren und Vereine mit ins Boot holen. Und Bürgermeister Holger Albrich will das Gespräch mit dem Lichten­stern-Gymnasium suchen – mit dem Ziel, den dortigen Basketballplatz vielleicht auch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit den Vertretern des TV Großsachsenheim und des Sportparks hat Blum über eine mögliche Zusammenarbeit bei den „Calisthenics“-Fitnessgeräten gesprochen. „Ein Grundstück in der Nähe des Sportparks könnte eine mögliche Aufstellfläche für die Geräte bieten. Die Vereinsmitglieder würden auch die Aufsicht und einen Schließdienst übernehmen. Der TVG kann die Geräte zwar auch für seine Kurse nutzen, aber sie sollen der Öffentlichkeit zugänglich sein und nicht nur vereinsintern zum Einsatz kommen“, schilderte der Jugendreferent.

Auch die örtlichen Schulen sollen bei ihren Sportangeboten auf die Geräte zurückgreifen können. Am 23. Juni dieses Jahres wollen sich Jugendbeirat und Verein vor Ort am eventuellen Standort treffen, um das Grundstück zu begutachten und die Sponsorensuche abzustimmen.

Bei der gewünschten Dirtbahn, ein Erdhügel-Rundkurs für Fahrräder und Co., hat sich inzwischen Folgendes herausgestellt: Am in Aussicht genommenen Standort in der Nachbarschaft der Jugendhütte und des Kinderhauses „Pfiffikus“ könnte nur eine Bahn auf einem Areal von 20 mal 10 Metern errichtet werden. „Dies ist die Minimalfläche für eine solche Anlage. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach einem Alternativstandort gemacht“, berichtet Blum, „er könnte auf den Freiflächen zwischen der Jugendhütte und dem Friedhof liegen. Der Stadt gehören in diesem Bereich schon einige Grundstücke.“ Der Fachbereichsleiter Technik, Thomas Feiert, will nun näher prüfen, ob die Anlage dort tatsächlich errichtet werden kann.

Jugendbeirätin Selina Schneeweis erklärte, dass auf genügend Abstand zum Friedhof geachtet werden müsse. „Das werden wir natürlich berücksichtigen“, unterstrich Jugendreferent Blum. Er will auch bei diesem Projekt mit Vertretern des TV Großsachsenheim zusammenarbeiten. Der Verein verfügt über eine eigene Rad- und Mountainbike-Abteilung und wolle gerne deren Sachverstand in den Bau der Anlage mit einbringen.

 
 
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