Regen zum Wochenstart September verabschiedet sich mit wechselhaftem Herbstwetter

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Wanderer sind bei Regen und Nebel im Harz unterwegs. Foto: Moritz Frankenberg/dpa Foto: dpa

Deutschland erlebt das erste richtige Herbstwochenende des Jahres - mit allem, was das Wetter zu bieten hat. Die kommende Woche beginnt zwar etwas ruhiger, ungemütlich bleibt es aber dennoch.

Offenbach - Nach einem ersten schmuddeligen Herbstwochenende beruhigt sich das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen ein wenig. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet die Woche in weiten Teilen des Landes zwar regnerisch.

Am Montag kann sich aber auch die Sonne immer wieder gegen dicke Wolken durchsetzen. Die Höchstwerte liegen demnach zwischen 9 und 14 Grad im Südosten sowie in den westlichen Mittelgebirgen. Ansonsten herrschen Temperaturen zwischen 15 Grad und 18 Grad.

Am Wochenende waren mancherorts die ersten Schneeflocken gefallen. Im Hochschwarzwald etwa schneite es auf dem Feldberg, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Die Schneefallgrenze habe bei 1000 bis 1200 Metern gelegen. Und auch auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge fiel der erste Schnee.

Beständig in weiß gehüllt ist indes auch Deutschlands höchster Berg (2962 Meter). "Auf der Zugspitze gab es in den letzten 24 Stunden etwa 55 Zentimeter Neuschnee", hieß es vom Wetterdienst. Damit liegen auf dem Berg den Angaben zufolge etwa 70 Zentimeter Schnee.

Richtig winterlich wurde es auch in der Schweiz und in Österreich. In Montana im Wallis etwa fielen 25 Zentimeter Schnee - ein Rekord für diese Jahreszeit, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte. Viele Straßen in den Bergen waren schneebedeckt und mehrere Pässe deshalb gesperrt. In Österreich reichte der Schnee am Samstag auch bis in viele Täler.

Sehr viel weiter nördlich, in Lübeck und Travemünde, blieben die Menschen trotz gegenteiliger Ankündigungen am Wochenende vom Hochwasser verschont. Das Wasser sei in der Nacht zu Sonntag vier Zentimeter vor der kritischen Grenze von sechs Metern stehen geblieben und seitdem auch wieder rückläufig, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. "Das war ein enges Match, aber wir haben gewonnen", hieß es von der Polizei am frühen Morgen.

Laut Prognosen war mit einem Wasserstand von rund einem Meter über dem mittleren Wasserstand gerechnet worden. Sturmbedingt kam es dann laut Polizeiangaben lediglich zu kleineren Einsätzen.

An der Ostsee zeigt sich dann am Dienstag öfters mal die Sonne und es bleibt meist trocken. Im Rest des Landes ziehen hingegen dichte Wolken auf. Vor allem im Westen und im Süden dürfte ein Regenschirm im Gepäck von Vorteil sein. Die Temperaturen liegen zwischen 11 und 18 Grad. Am Mittwoch lockert sich die Wolkendecke dann auf und der Regen lässt nach.

© dpa-infocom, dpa:200927-99-727313/3

 
 
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