Uwe Luckscheiter und Ralf Dickenbrock vereint eine Leidenschaft: Seit über 30 Jahren brechen sie gemeinsam Weltrekorde. 15 Mal haben es die beiden Männer aus Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) schon geschafft.
Rekordhalter im Kreis Ludwigsburg 15 Weltrekorde geknackt – was zwei Freiberger zur Spitzenleistung anspornt
Seit über 30 Jahren brechen Uwe Luckscheiter und Ralf Dickenbrock gemeinsam Weltrekorde. Im Video erzählen die beiden Männer aus Freiberg am Neckar, was sie antreibt.
„Wir hatten schon immer eine unglaubliche Rekordaffinität, dass wir auf dem Heimweg nach der Schule auf die Ampel gedrückt haben und geschaut haben, wer kann wie viele Autos stoppen, oder wer ist schneller beim Lösen eines Zauberwürfels“, erzählt Luckscheiter. Als Ende der 70er-Jahre, Anfang der 80er-Jahre die ersten Guinness-Bücher auch in Deutschland verlegt wurden, stiegen die beiden begeistert ein. Mit welchem Weltrekord alles begann, erzählen die beiden in unserem Video.
Wie kommt man ins Guinness-Buch der Rekorde?
Ralf Dickenbrock und Uwe Luckscheiter merken schnell, dass sie ein Händchen für Weltrekorde haben. 1999 stellen sie ein Event auf die Beine, das Ralf Dickenbrock heute als „Meisterleistung“ bezeichnet: die 1000-mal-100-Meter-Staffel. Alle ihre Weltrekorde liegen im sportlichen Bereich.
Wie kommt man ins Guinness-Buch der Rekorde? Es gibt sehr strenge Vorgaben, die man erfüllen muss, erzählt Uwe Luckscheiter. Die Rekorde müsse man einschicken und Protokolle führen. „Zum Beispiel bei 24-Stunden-Rekorden müssen alle vier Stunden zwei andere Leute protokollieren.“ Darauf, ob man es tatsächlich ins Buch schafft, habe man aber keinerlei Einfluss. Heute ist nur noch circa jeder 170. Weltrekord laut Uwe Luckscheiter im Buch.
Die Hälfte aller Rekorde der beiden Freiberger hat es in das Guinness-Buch geschafft. „Das hat aber gar nicht die große Priorität für uns“, sagt Luckscheiter. „Wir sind Sportler, wir wollen diesen Rekord brechen.“ Vor Ort bekommen die beiden viel Unterstützung und Zuspruch. „Die Weltrekordstadt Freiberg am Neckar lebt das richtig mit.“
