Ringen-Verbandsliga KSV feiert vorzeitig den Titel

Von bz
Mit sehenswerten Aktionen hat Benningens Przemyslaw Kraczkowski (unten) einen 15:0-Überlegenheitssieg gefeiert Foto: /Harald Flick

Durch das 27:8 in Benningen kann Neckarweihingen in der Ringen-Verbandsliga Württemberg nicht mehr vom Thron gestoßen werden.

In der Verbandsliga Württemberg haben sich die Ringer des KSV Neckarweihingen mit einem souveränen 27:8-Derby-Erfolg beim RSV Benningen vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Württemberg gesichert. In der Tabelle steht die KSV-Riege mit 24:4 Punkten vor der KG Wurmlingen/Tuttlingen (20:8 Punkte) an der Tabellenspitze und kann aufgrund des Vorteils im direkten Vergleich (31:27) in den beiden abschließenden Kämpfen der Saison nicht mehr von den Donautälern eingeholt werden. „Ich bin stolz auf diese tolle Mannschaft“, jubelte der KSV-Vorsitzende Eberhard Bez. Und Benningens Trainer Pascal Oschetzki ergänzt: „Ein Glückwunsch geht auf jeden Fall an den KSV. Wir hätten das Ergebnis aber gerne etwas enger gestaltet. Doch die Ausfälle von Philipp Reichert und Marcel Flick haben dies verhindert.“

Zur Pause führte die KSV-Riege nach Erfolgen von Andranik Ovsepian (75 Kilogramm/Freistil), Alexander Schweng (57 Kilogramm/Griechisch-römisch), Przemyslaw Maczak (130 Kilogramm/Freistil) und Daniel Schweng (61 Kilogramm/Freistil) bereits mit 11:4. Ein packendes Duell sahen die Zuschauer dabei im Kampf zwischen Daniel Schweng und Benningens Dominik Partyka, das das KSV-Talent knapp mit 5:4 zu seinen Gunsten entschied. Die einzigen Benninger Punkte vor der Pause holte Achim Vollmer (98 Kilogramm/Griechisch-römisch).

Nach einem kampflosen Sieg von Levi Ulamec (66 Kilogramm/Griechisch-römisch) fackelte Philipp Bühler (86 Kilogramm/Freistil) nicht lange und baute mit einem Schultersieg nach 20 Sekunden die Neckarweihinger Führung auf 19:4 aus. Angetrieben von den KSV-Fans setzten sich auch Felix Fecher (71 Kilogramm/Freistil) und Piotr Chelek (80 Kilogramm/Griechisch-römisch) jeweils vorzeitig durch technische Überlegenheit durch. Für einen versöhnlichen Abschluss aus Sicht der Gastgeber sorgte RSV-Routinier Przemyslaw Kraczkowski (75 Kilogramm/Griechisch-römisch), der sich gegen Benedikt Glock mit 15:0 gewann.

Am Samstag steigt im Heimkampf gegen den KSV Winzeln die Aufstiegs-Party mit der Übergabe des Meisterwimpels.  bz

 
 
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