Sachsenheim Ausgezeichnet bei der Tour des Valréas

Von Walter Christ
Im Rahmen der zehntägigen Rennradtour wurde das Quartett aus Bietigheim-Bissingen und Sachsenheim in Valréas empfangen.  Foto: /privat

Insgesamt 1600 Kilometer zum Mont Ventoux in der Provence und zurück geradelt.

Das spektakuläre, berühmteste Radrennen der Welt, die Tour de France, war den Rennradverrückten Sebastian Holler, Felix Kenk und Stefan Bregler einmal mehr eine eigene Tour in die Provence wert. Wie berichtet, strampelten die Sportler aus dem Raum Sachsenheim/Bietigheim-Bissingen begleitet vom wichtigen Motorradfahrer Michael Paul insgesamt 1600 Kilometer zu diesem Großereignis und zurück. Gleichermaßen aber auch, um die Kontakte mit der Sachsenheimer Partnerstadt Valréas weiter zu festigen.

Ohne Pannen

„Die Tour war grandios, geprägt von vielen schönen Momenten und guten Gesprächen“, resümierte Organisator Sebastian Holler aus Bietigheim-Bissingen das Zehn-Tage-Abenteuer der schwäbischen „Radbande“. Um die 200 Kilometer täglich hatte das Quartett heißem Südwind, kräfteraubenden Bergen der Drôme Provencal, Unwetter, Spritzwasser von 18-Tonnern sowie Herausforderungen bis hin zum kalten Mistral mit viel Motivation und Ausdauer getrotzt. Bemerkenswerterweise ohne jegliche Pannen, zum Teil aber schon mit klaren Zeichen der Erschöpfung.

Ihre „kleine Tour de France“, die ungefähr halb so lang war wie das über 3300 Kilometer führende legendäre Rad-Event der flitzenden Weltstars, führte über Schaffhausen und Genf bis zu den Freunden in der Sachsenheimer Partnerstadt, beziehungsweise den Rhône-Radweg, entlang der berühmten Weinberge der nördlichen Rhône, Lyon, den Euro-Radweg 6, das Markgräfler Land und schließlich den Nordschwarzwald wieder zurück in die Heimat.

Empfang in der Partnerstadt

Sieht man einmal von den tollen Eindrücken von der „Tour de France“, explizit der „Bestie der Provence“, dem Mont Ventoux, ab, waren der herzliche Empfang auf dem Rathausplatz und im Rathaus selbst sowie das wohltuende Miteinander in Valréas laut dem Europa-Fan und aktiven Partnerschafts-Förderer erst recht nachhaltig.

„Dass uns Bürgermeister Patrick Adrian persönlich im Rathaus empfing, war eine sympathische Geste. Er verlieh uns eine Goldmedaille für die Verdienste um die Jumelage Valréas und Sachsenheim“, berichtete Sebastian Holler von der unvergesslichen Reise auf zwei Rädern. Schließlich auch noch, wie gut trotz vieler kulinarischer Genüsse samt edler Tropfen aus den Weinbergen der Schweiz und Frankreichs zuhause angekommen erst mal ein frisch gezapftes Bier mundete. Walter Christ

 
 
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