SCB will bis zum Duell in Augsburg wieder spielfähig sein Steelers-Comeback schon am Freitag?

Von Andreas Eberle
Die Steelers hätten in Krefeld keinen Goalie aufbieten können. Auch Cody Brenner ist in Quarantäne. Foto: Ralf Poller/Avanti

Ein Großteil des Teams befindet sich in Quarantäne. Der SCB hofft, bis zum Duell in Augsburg wieder spielfähig zu sein.

Am Sonntag fanden coronabedingt nur drei der ursprünglich mal sieben angesetzten Partien des 41. DEL- Spieltags statt. Auch das Duell der Bietigheim Steelers bei den Krefeld Pinguinen wurde am Samstag kurzfristig abgesagt. Zuvor hatte eine Reihentestung beim SCB einige weitere positive Befunde zutage gefördert. Geschäftsführer Volker Schoch bestätigte im Gespräch mit der BZ eine einstellige Zahl infizierter Eishockey-Profis – darunter auch welche, die bereits geboostert seien. „Alle haben einen milden Verlauf oder gar keine Symptome“, gibt der Manager Entwarnung. Mit den Behörden wird aktuell jeder Schritt genau abgestimmt. „Wir wollen ausschließen, dass unsere Mannschaft das Virus weiterverbreitet. Es ist schlimm genug, dass es einige unserer Spieler erwischt hat“, so Schoch.

Unter Berücksichtigung des Impfstatuses hat das zuständige Gesundheitsamt Ludwigsburg für einen Großteil der Mannschaft eine Quarantäne ausgesprochen. Deshalb stand für den vergangenen Sonntag auch keiner der drei Torhüter zur Verfügung – um spielfähig zu sein, sehen die DEL-Statuten mindestens einen Schlussmann in der Aufstellung vor. Nicht von der behördlich verhängten Quarantäne betroffen sind dagegen jene zehn Steelers-Feldspieler, die vor kurzem eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Sie können aufgrund der neuen Corona-Regeln ganz normal weitertrainieren.

Bereits am Mittwoch, also eine Woche nach dem letzten möglichen Kontakt, können sich die abgesonderten Spieler freitesten. Bei negativen Ergebnissen steht einer Rückkehr in den Trainingsbetrieb Ende der Woche nichts mehr im Weg. „Der Plan ist, am Freitag in Augsburg wieder mit voller Kapelle zu spielen. Vielleicht hilft die Pause auch dem einen oder anderen Spieler dabei, den Akku wieder aufzuladen“, sagt Schoch. „Die Jungs warten darauf, dass es weitergeht.“

Mit den Iserlohn Roosters, Red Bull München und den Grizzlys Wolfsburg sind drei weitere DEL-Klubs aufgrund von Corona-Fällen und Quarantänemaßnahmen derzeit nicht spielfähig. Der Tabellenletzte aus Iserlohn hat während seiner Zwangspause auf die sportliche Misere reagiert und sich am Samstag vom kanadischen Coach Brad Tapper getrennt. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

 
 
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