Schlossfreibad in Sachsenheim wartet auf Vorgaben der Politik Freibad vor ungewisser Saison

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Wann man sich in Sachsenheim wieder in Freibad stürzen kann, ist ungewiss. ⇥ Foto: Martin Kalb

Der Trägerverein des Sachsenheimer Schlossfreibads kann finanziell auch eine weitere Corona-Saison stemmen.

Es bahnt sich wieder eine schwierige Saison für den Trägerverein des Schlossfreibads in Sachsenheim an. „Gewiss ist nur, dass nichts gewiss ist“, witzelt daher auch Holger Vogt aus dem Vereinsvorstand zur Frage, wie die Pläne für das Freibad in diesem Jahr aussehen. Wie überall fehle auch den Sachsenheimer Freibad-Verantwortlichen eine klare Marschroute von der Regierung, wann eine Öffnung in Frage kommt.

Sicher scheint, dass es mit dem ursprünglich geplanten Öffnungstermin 13. Mai nichts wird, wieder einmal. Die Corona-Beschränkungen lassen in den nächsten Wochen wohl keinen Freibad-Spaß zu. „Wir rechnen damit, dass wir wieder unter ähnlichen Bedingungen öffnen werden, wie im vergangenen Jahr mit einer begrenzten Anzahl an Gästen und strengen Hygienevorschriften“, sagt Vogt. Wahrscheinlich werde es wieder einen Online-Ticketverkauf geben. Abzuwarten bleibe wie es mit einer möglichen Testpflicht aussehe. Kriege man das Okay vom Land sei man in der Lage das Freibad innerhalb von fünf bis sieben Tagen zu öffnen.

Vorbereitungen wegen Kontaktbeschränkungen schwierig

Man könne derzeit nur alles dafür tun, das Bad betriebsbereit zu machen und dann auf eine baldige Öffnung zu hoffen. Die Vorbereitungen sind indes auch nicht ganz einfach, verrät Vogt. Wegen der Corona-Vorschriften könnten keine Helfertage stattfinden oder Gruppen zusammen am Bad arbeiten. Momentan arbeiteten die Mitglieder also vornehmlich einzeln auf dem Freibadgelände.

Finanziell könne der Verein im Übrigen eine Saison wie im vergangenen Jahr wegstecken, aber auch nur weil Stadt und Landessportbund geholfen haben. Die beiden hätten nämlich den Verlust von 35 000 Euro, den der Betrieb im ersten Corona-Jahr gebracht hatte, ausgeglichen. 

 
 
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