Schulzentrum Besigheim Interimsbau bald in trockenen Tüchern

Von Helena Hadzic
Der Bau soll fünf Klassen für den Zeitraum der Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums beherbergen. Foto:  

Der Modulbau am Besigheimer Schulzentrum soll im Dezember fertig werden.

Seit der beschlossenen Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums in Besigheim hat sich viel getan. Ein neues Gebäude an der Jahnstraße vor der Neckarhalle, das mit hohen Stahlgitterzäunen umgeben ist, soll die nötigen Ausweichmöglichkeiten bieten, solange die Bauarbeiten am Schulzentrum andauern. Im Sommer wurde mit dem Bau begonnen.

Stadträte betreten den Modulbau

Fünf ausgelagerte Klassen sollen für die Zeit dort unterkommen. Auch eine Küche und eine Mensa sollen dort entstehen. Die Stadträte des Ausschusses für Umwelt und Technik haben sich am Dienstag um 18 Uhr getroffen, um sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten am Modulbau zu machen. Mit dabei waren unter anderem Heike Eckert Maier, erste Beigeordnete, Edgar Braune (FrAktionsbündnis), Marcel Kühnle (SPD) und Fachbereitsleiter für Tiefbau Stefan Maier, der über die Lage informierte. Auch Schulleiter Christoph Hofer und seine Stellvertreter Katrin Weis und Felix Kron waren bei der Besichtigung dabei.

Die Kosten für den Interimsbau liegen bei über drei Millionen Euro und sind damit über dem Kostenvoranschlag, sagte Maier und erklärte: „Trotzdem sind wir mit den Kosten noch immer im grünen Bereich.“ Die Stadträte interessierten sich auch dafür, wie die Schüler die Bücherei erreichen können.

Maier stellte klar, dass die Feuerwehrgasse freigelassen werde und als Weg diene. Auch der Eingang zum Modulbau wurde diskutiert, weil das Gebäude von Stahlgitterzäunen umgeben ist, die 1,40 Meter hoch sind. Ein Tor am Sportstätten Restaurant soll laut Maier als Eingang genutzt werden. Die Zäune dienten dabei als „psychologische Barriere“ der Sicherheit der Schüler. Der Bau der Sanitäranlagen sowie der Trockenbau laufen derzeit, am 15. Dezember soll der Interimsbau stehen und dann auch bezogen werden. Etwa zehn Jahre plant die Schule, das Gebäude zu nutzen, Nach fünf Jahren soll es nach jetzigem Stand zu einer Folgeplanung kommen. Helena Hadzic

 
 
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