Serie Fußball lokal Der GSV Pleidelsheim will wieder nach oben

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Auch dieses Jahr kommt es wieder zum Derby FV Ingersheim gegen GSV Pleidelsheim.⇥ Foto: hp

Im fünften Jahr in der Kreisliga A1 soll endlich die Rückkehr in die Bezirksliga gelingen. Auch der FV Ingersheim orientiert sich nach oben.

Am Wochenende startet die Fußball-Kreisliga A1 in die neue Saison. Mit 17 Mannschaften umfasst die Staffel damit ein Team mehr als in der letzten Spielzeit. Der GSV Pleidelsheim möchte endlich die Rückkehr in die Bezirksliga schaffen. Auch der FV Ingersheim will oben mitspielen.

GSV Pleidelsheim

Fast 40 Jahre gehörte der GSV Pleidelsheim zum Inventar der Bezirksliga Enz/Murr. Vor vier Jahren mussten die Schwarz-Gelben aber den Gang in die Kreisliga A antreten. Seitdem strebt der GSV nach der Rückkehr in die höchste Spielklasse auf Bezirksebene. Doch immer scheiterte man relativ knapp. In der vergangenen Saison wurde man Dritter. „Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir haben auch gute Chancen, das zu schaffen, wissen aber, dass man nichts erzwingen kann“, betont Achim Merkler. Der 2. Vorstand der Pleidelsheimer Fußball-Abteilung sieht der neuen Spielzeit zuversichtlich entgegen. Immerhin gab es keine Abgänge vor der Saison, sondern zahlreiche Zugänge, zumeist aus der eigenen Jugend.

„Die Jungen haben Potenzial und werden die Mannschaft verstärken. Besonders Niklas Eger hat in der Vorbereitung schon einige gute Spiele gemacht“, lobt Merkler. Daneben gibt es vier Zugänge von anderen Vereinen, wobei Robin Fausel ein Heimkehrer ist. Nico Stein und Patrick Wagner, die beiden Neuzugänge aus Kornwestheim, werden zunächst nicht zur Verfügung stehen. Der eine aus familiären Gründen, der andere, weil er sich in der Vorbereitung verletzt hat. Dennoch sieht Merkler die Mannschaft gut gerüstet, um diesmal den Aufstieg zu packen. Die langjährigen Führungsspieler Giovanni Cardinale, Vincenzo Strigaro und Robin Bender werden das Team führen.

„Wenn alle an einem Strang ziehen und wir gut in die Saison rein kommen, kann es mit dem Aufstieg klappen“, so der 2. Vorstand, der den SV Pattonville und den TSV Affalterbach als Hauptkonkurrenten sieht. „Wie stark die neue Spielgemeinschaft Steinheim-Erdmannhausen ist, muss man sehen“, meint er. Sowohl defensiv wie im Angriff ist der GSV gut aufgestellt, auch wenn in der Vorbereitung mitunter das ein oder andere unnötige Gegentor kassiert wurde.

FV Ingersheim

Dem FV Ingersheim bleibt zum Auftakt der Punktspielrunde nur die Zuschauerrolle. Aufgrund der ungeraden Zahl an Teams in dieser Staffel ist jeweils eine Mannschaft spielfrei. Am ersten Spieltag sind dies die Ingersheimer.

Nachdem es für den FVI in der vergangenen Saison auch ohne Corona etwas drunter und drüber ging, hat sich das Gesicht der Mannschaft zum Vorjahr. „Einige Spieler haben nicht so mitgezogen, wie wir uns das vorgestellt haben, weshalb wir uns schon während der Saison von ihnen getrennt haben“, sagt Trainer Thilo Koch. Das hatte zur Folge, dass nur noch ein gutes Dutzend Spieler zur Verfügung stand. Durch die Neuverpflichtung mehrerer Akteure kann Koch nun auf 20 Spieler zurückgreifen.

Die Vorbereitung verlief zur Zufriedenheit des Trainers. „Gerade offensiv hat sich die Mannschaft weiterentwickelt. Wir haben uns eine Vielzahl von Chancen heraus gespielt und zahlreiche Tore geschossen“, so Koch. Was die Vorbereitung wert ist, wird sich zeigen. „Vom Potenzial haben wir das Zeug dazu, oben mitzuspielen. Für eine genaue Standortbestimmung müssen wir aber die ersten Spiele abwarten. Nach den Begegnungen mit der SGM Hochberg/Hochdorf, Hoheneck, Pleidelsheim und Marbach werden wir wissen, wo wir stehen“, meint er.

Insgesamt zeigt sich Koch aber schon jetzt optimistisch. Nicht nur offensiv habe sich die Mannschaft weiterentwickelt, auch defensiv stehe sie stabiler. „Wir schauen auf jeden Fall nach oben“, sagt der Trainer. Viel hänge jedoch davon ab, wie der Start in die neue Saison beginnt. Erst einmal schaut man beim FVI von Spiel zu Spiel. Einen guten Start gegen die zum Teil starken Gegner vorausgesetzt kann der FVI eine gewichtige Rolle in der Kreisliga A1 spielen. Neben den jungen Akteuren, die zum Einsatz kommen werden, setzt Koch vor allem auch auf die erfahrenen Spieler wie Fabio Giunta, die die Mannschaft führen sollen.

 
 
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