Der Nachtragshaushalt des Zweckverbands „Eichwald“ für dieses Jahr brachte für die Verbandskommunen eine negative Überraschung. Die Steuerausschüttungen werden um rund 6,3 Millionen Euro sinken, da unter anderem die veranschlagten Gewerbesteuervorauszahlungen für dieses Jahr im Nachtragsetat des Zweckverbands reduziert werden mussten.
Sersheim Zuschüsse retten letztlich die Bilanz
Gemeinderatsgremium segnet Nachtragsetat für den Zweckverband „Eichwald“ ab, obwohl, wie prognostiziert, die Steuerausschüttungen sanken.
Der Sersheimer Kämmerer Sven Grau kann die fehlenden Einnahmen aus den Steuerausschüttungen für die Mettertalgemeinde jedoch kompensieren.
Gewerbesteuer höher als gedacht
„Wir haben in unserem Haushalt für dieses Jahr für unterschiedliche Maßnahmen auch Zuschüsse erhalten, die wir so nicht eingeplant hatten. Zudem waren wir bei einigen Projekten sparsamer als gedacht“, betonte Grau in der jüngsten Sersheimer Gemeinderatssitzung. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer für die Gemeinde Sersheim liegen 2025 sogar etwas höher als von Kämmerer Grau veranschlagt. Die Sersheimer Gemeinderäte stimmten dem Nachtragshaushalt des Zweckverbands „Eichwald“ einhellig zu.
Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Landesstraße L 1125 zwischen Bietigheim-Bissingen (Kayhstraße) und Sachsenheim (Industriestraße). Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Oktober andauern.
Im Anschluss beabsichtigt das Regierungspräsidium auch die Oberfläche der Umgehungsstraße für den Abschnitt von der Einmündung in die Ludwigsburger Straße bis zur Kreuzung Oberriexinger Straße zu sanieren. Das Sersheimer Ratsgremium genehmigte die Erneuerung des Verbandsmittelstücks der Umgehungsstraße in diesem Bereich Rund 1,8 Millionen Euro sind dafür im Haushalt des Zweckverbands „Eichwald“ vorgesehen.
Oberflächensanierung nötig
Die Oberflächensanierung, hieß es, sei dringend erforderlich, da ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt eine deutlich aufwendigere und teurere Sanierung der Straße anstehe. Die Maßnahme werde voraussichtlich nur wenige Tage in Anspruch nehmen, die Sperrung der Kreuzung mit den ansässigen Betrieben abgestimmt und solle möglichst an einem Wochenende erfolgen, so das Regierungspräsidium.
Auch mit der Errichtung barrierefreier Bushaltestellen im Bereich der Einmündung in die Gerhard-Rummler-Straße für Investitionen in Höhe von rund 180.000 Euro waren die Sersheimer Räte einverstanden.
