Alles deutet aktuell auf ein Finale Furioso in der 2. Handball-Bundesliga hin. Am 34. Spieltag treffen der Spitzenreiter aus Bietigheim und der einzige Verfolger um die Meisterschale aus Balingen aufeinander. Aktuell trennen nur zwei Punkte die SG von der HBW, die bis dahin noch zwei Aufgaben vor der Brust haben. Für das spannende Saisonfinale müssen die Ellentäler von Coach Iker Romero an diesem Freitagabend (20 Uhr) erst einmal den Dessau-Rosslauer HV 06 schlagen.
SG BBM Bietigheim Ausgeruht an die Elbe
Nach der Länderspielpause muss die SG BBM Bietigheim am drittletzten Spieltag beim Dessau-Rosslauer HV 06 ran.
Klares Ergebnis im Hinspiel
Im Hinspiel Mitte Dezember gab sich Bietigheim gegen den DRHV keine Blöße. Ein gut aufgelegter Jan Hrdlicka mit 15 Paraden und eine über weite Strecken effiziente Offensive sorgten früh für klare Verhältnisse und einen am Ende deutlichen 33:25-Heimsieg der SG. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Bei Bietigheim fehlen mit Jonathan Fischer und Juan de la Pena zwei Leistungsträger langfristig, dafür steht Maxim Orlov inzwischen im Aufgebot der Schwaben.
Kleinere Wehwehchen konnte das gesamte Team die vergangenen zwei Wochen während der Länderspielpause auskurieren – fast. Denn neben Iker Romero, der als Nationalcoach von Österreich nur um ein Tor gegen Polen die Qualifikation zur Weltmeisterschaft verpasste, war auch Martin Tomovski im Tor der Nordmazedonier für sein Land im Einsatz. Der Keeper setzte sich dank eines 31:24 im Hinspiel und einem dominanten 38:23 im Rückspiel gegen die Slowakei durch und ist somit im nächsten Januar bei der WM in Deutschland dabei.
Wiedersehen mit Mišových
Mit Dessau trifft Tomovski nun tatsächlich auf ein bekanntes Gesicht aus der Qualifikationsrunde. David Mišových stand für die Slowaken auf der Platte, unterlag aber deutlich den Mazedoniern. Ansonsten sind beide Seiten gut ausgeruht für das Duell an der Elbe. Während die SG in der zweiten Liga aktuell das Feld anführt, sind die Biber als Siebter im Tabellen-Niemandsland: zehn Zähler Rückstand auf Rang drei, 16 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Schon seit einigen Wochen laufen die Spiele für den DRHV ohne Druck.
