SG BBM Bietigheim Buducnost soll keine Eintagsfliege sein

Von Michael Nachreiner
Xenia Smits steht wieder im Kader der SG BBM, nachdem sie gegen Buducnost passen musste. Foto: /Marco Wolf

Jakob Vestergaard hofft, dass die SG BBM Bietigheim in Leverkusen an die Leistung aus der Champions League anknüpft.

Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim haben sich mit dem 34:16-Kantersieg gegen den Slowenischen Meister Buducnost im letzten Vorrundenspiel in der Champions League rechtzeitig vor dem Bundesliga-Kracher gegen den Tabellenzweiten Thüringer HC am Samstag, dem DHB-Pokal-Final-Four in Stuttgart und den Playoffs in der Königsklasse gegen Ikast Handbold aus Schweden wieder in Form geschossen. Der Spaß war zurück. „Wir haben aber nicht mehr oder weniger trainiert oder etwas Besonderes gemacht“, berichtet SG-Trainer Jakob Vestergaard. „Wir haben aber analysiert, was schief lief – im Angriff, in der Abwehr und bei den Attitüden.“

Die Gala gegen Buducnost soll aber keine Eintagsfliege werden. Schon an diesem Mittwoch (19 Uhr/Dyn) gilt es, in der Bundesliga beim TSV Bayer Leverkusen nachzulegen. Und Vestergaard ist zuversichtlich. „Wir haben gut trainiert. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir gewinnen“, erklärt der Coach. Und am besten machen die Bietigheimerinnen gleich von der ersten Sekunde an deutlich, dass für Bayer nichts zu holen ist. „Wir sind die Favoriten, und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden, damit ich viel wechseln kann“, sagt Vestergaard.

Gleichzeitig warnt er aber auch vor den „Werkselfen“. „Ich habe von vielen Spielerinnen und von meinem Co-Trainer Frederik Griesbach gehört, dass man eine richtig gute Leistung braucht, um aus Leverkusen zwei Punkte mitzunehmen“, sagt Vestergaard. Zwar fehlt weiterhin Viola Leuchter (Knieverletzung). Aber „die Leverkusenerinnen haben immer eine super Mentalität. Außerdem sitzen wir ziemlich lange im Bus“, erzählt Vestergaard.

Außerdem muss er weiterhin auf Veronika Malá verzichten, die vor gut zwei Wochen umgeknickt ist und wohl noch länger ausfällt. Dagegen steht Xenia Smits wieder im Kader, die gegen Buducnost passen musste. „Der Plan ist, sie pro Halbzeit zehn bis zwölf Minuten spielen zu lassen und gegen den THC wieder Vollgas zu geben.“  Michael Nachreiner

 
 
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