SG BBM Bietigheim Mit Orlov in die Rückrunde

Von Niklas Braiger
Maxim Orlov stand in der Hinrunde noch für Hannover-Burgdorf auf der Platte, nun ist er an Bietigheim ausgeliehen und könnte gegen Dresden prompt starten. Foto: /Jan Rollinger/imago-images

Der Neuzugang aus Hannover ist für Coach Iker Romero gegen Dresden gleich eine Option im Rückraum. Und das nach nicht einmal einer Trainingswoche.

Auf das eine Top-Spiel folgt das nächste für die SG BBM Bietigheim. Zumindest, wenn man nach den reinen Spieltagen geht. Denn nach dem Duell mit dem Tabellendritten HBW Balingen-Weilstetten zum Abschluss der Hinrunde steht an diesem Sonntag (17 Uhr) zum Rückrundenauftakt der Spitzenreiter aus Dresden vor der Tür. Kalendarisch hingegen liegen eineinhalb Monate und die Winter- beziehungsweise EM-Pause zwischen den Aufgaben. Dadurch sind die Männer von Iker Romero, die aktuell als Zweiter in der 2. Handball-Bundesliga ihre direkten Wiederaufstiegsambitionen untermauern, gut ausgeruht und können mit frischen Kräften in das Spitzenspiel in der Ege-Trans-Arena gehen.

Orlov seit einer Woche dabei

Einer dieser neuen Kräfte ist unter anderem Maxim Orlov. Der 23-jährige Rückraum Mitte wurde kurzfristig noch von den Ellentälern ausgeliehen und kommt aus Hannover. Bietigheim kennt er bereits bestens, spielte die vergangenen Jahre immer wieder mit dem VfL Potsdam gegen die SG, ehe er im Sommer zu den Recken ging. Seit Montag ist er im Trainingsbetrieb der SG, nach wenigen Einheiten unter Romero ist er gleich eine Option für die Partie gegen die Sachsen, um den Rückraum kreativer und variabler zu gestalten.

Trotzdem warnt der Coach vor den Gästen: „Es wird ein hartes Stück Arbeit. Dresden steht nicht ohne Grund auf dem ersten Tabellenplatz“, sagt der Spanier und ergänzt: „Wir erwarten ein völlig anderes Spiel als noch am Saisonauftakt. Es wird darauf ankommen, sofort wieder die nötige Schärfe zu finden, aber ich bin zuversichtlich, dass uns das erneut gut gelingen wird.“ Im Hinspiel war vor allem Martin Tomovskis Leistung spielentscheidend. Der nordmazedonische Nationalkeeper, der mit seinem Land auch bei der Europameisterschaft dabei war, allerdings in der Gruppenphase ausschied, verzeichnete 20 Paraden (47 Prozent).

Gute Testspiel-Ergebnisse

Dennoch ist Romero für die Partie im Ellental zuversichtlich: „Die Vorfreude, wieder in der EgeTrans Arena vor unseren Fans aufzulaufen, ist riesig. Wir haben die letzten Wochen intensiv genutzt und brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht.“ In den Testspielen präsentierte sich die Sieben in rot und blau während der Vorbereitung gut, zwei Mal schlug man die Fivers WAT Margareten aus Österreich, dazu gab es einen Sieg gegen Liga-Konkurrent Ludwigshafen. Romero betont: „Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir im echten Wettkampfmodus waren. Die EM-Pause haben wir zwar genutzt, um Freundschaftsspiele zu absolvieren, aber das ist nicht dasselbe wie ein echtes Punktspiel.“

 
 
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