Regionalliga-Spitzenreiter SGV Freiberg hat den ersten Neuzugang in der Winterpause perfekt gemacht. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Dieter Gerstung den Posten des Sportdirektors und kehrt nach 15 Monaten auf den Wasen zurück. Es ist bereits sein drittes Engagement beim SGV. Der 57-Jährige aus Bad Friedrichshall-Duttenberg soll gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Mario Estasi sowie Jugendleiter Ivo Popic die sportliche und strategische Ausrichtung leiten und weiterentwickeln.
SGV Freiberg Gerstung feiert Comeback beim SGV Freiberg
Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Dieter Gerstung erneut die Position des Sportdirektors.
Drittes Engagement in Freiberg
Er war bereits von 2017 bis 2019 und von Dezember 2022 bis September 2024 Sportlicher Leiter und Sportdirektor in Freiberg.
„Wir sind sehr glücklich, dass Dieter sich wieder für unseren Verein entschieden hat. Er hat hier bereits in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet und uns in den vergangenen Monaten auch in beratender Funktion unterstützt“, kommentiert SGV-Präsident Emir Cerkez die Rückkehr seines langjährigen Weggefährten. Nach dem Weggang im Herbst 2024 gab Gerstung ein kurzes Intermezzo als Sportlicher Leiter beim Regionalliga-Konkurrenten FC 08 Homburg und holte zum Januar 2025 Trainer Roland Seitz aus Freiberg ins Saarland. Im Frühjahr trennte sich Homburg von Gerstung, dessen Aufgaben dort Trainer Seitz in Personalunion übernahm. „Ich freue mich sehr, wieder in Freiberg arbeiten zu dürfen. Hier bekomme ich volle Rückendeckung und das Vertrauen, den eingeschlagenen Weg und die Entwicklung des Vereins konsequent weiter auszubauen“, nennt Gerstung seine Beweggründe für die Rückkehr.
Administrative Aufgaben
Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Estasi kümmert er sich auch um den Kader und um Gespräche mit Spielern und Beratern. „Wir machen das in Absprache als Team. Meine Aufgaben liegen aber vor allem im administrativen Bereich und bei der Lizenzierung“, so Gerstung. Und da wartet viel Arbeit, denn als Tabellenführer mit dem Ziel Aufstieg stehen umfangreiche Maßnahmen zur Erfüllung der Auflagen für eine mögliche Drittliga-Zugehörigkeit auf der Agenda. Hauptsächlich auch in der Stadionfrage, und das zudem unabhängig von der Ligazugehörigkeit, denn SGV-Präsident Cerkez hatte unlängst betont, auch in der Regionalliga nicht mehr in Freiberg spielen zu wollen (die BZ berichtete).
Eine Perspektive für die Dritte Liga ist dort allerdings ausgeschlossen. Eine mögliche neue Heimspielstätte wäre des Frankenstadion in Heilbronn, zumal die Stadt Fördermittel des Bundes zur Installation einer Flutlichtanlage beantragt hat und Sportdirektor Dieter Gerstung gute Kontakte zum Hauptnutzer VfR Heilbronn besitzt. Claus Pfitzer
