Auf der Suche nach einer Heimspielstätte für die neue Saison könnte für den SGV Freiberg eine Tür in Heilbronn aufgehen. Das dortige Frankenstadion erhält über eine Finanzierung durch Sportförder-Sondermittel des Bundes eine Flutlichtanlage, auch die leichtathletischen Anlagen sollen ertüchtigt werden. Durch die Installation von Flutlicht wäre eine weitere Voraussetzung für professionellen Fußball in Heilbronn geschaffen, zumindest für die Regionalliga. Gespräche zwischen der Stadt und dem SGV Freiberg sollen laufen. Im Falle eines Aufstiegs in die Dritte Liga wären in Heilbronn aber weitere vor allem auch technische Installationen notwendig. Das Gesamtpaket bietet das städtische Stadion des ehemaligen Zweitligisten VfR Aalen, das als Drittliga-Heimat für den SGV am ehesten infrage kommt. Keine Option mehr für den SGV in beiden Spielklassen ist die Arena des Ligakonkurrenten SG Sonnenhof in Aspach, da der VfB Stuttgart II offenbar plant, eine weitere Saison dort die Heimspiele seiner Drittliga-Mannschaft auszutragen.
SGV Freiberg In Heilbronn geht eine Tür auf
Für den Spielort des SGV Freiberg gibt es neue Optionen.
Eine im wahrsten Sinne des Wortes naheliegende, wenn auch vage Lösung wäre für die Regionalliga nach einigen Ausbaumaßnahmen auch das Ellentalstadion im benachbarten Bietigheim-Bissingen. „Wir haben uns getroffen, es gab einen Informationsaustausch, mehr nicht“, sagt SGV-Präsident Emir Cerkez zu diesen Gerüchten. Fest zu stehen scheint, dass die Freiberger unabhängig von ihrer Ligazugehörigkeit einen Ortswechsel zur neuen Saison vornehmen werden. „Wir werden aus Freiberg vertrieben“, beklagt Cerkez die fehlende Unterstützung der Stadt, die Profifußball im Wasenstadion ausschließt. Das vom SGV zum Ausbau der dortigen Infrastruktur zum größten Teil auf Vereinskosten gewünschte Erbbaurecht lehnt die Stadt auch im Hinblick auf die anderen Stadionnutzer ab, auch die im März 2024 bei entsprechend vorhandenen Finanzmitteln avisierte Flutlichtanlage ist noch nicht installiert. Claus Pfitzer
