SGV Freiberg Tabellenführer bei der Heimmacht Trier gefordert

Von Marlon Hölzel
Frederik Rahn (links) wechselte im Sommer vom SGV Freiberg zu Eintracht Trier. Im Duell am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Foto: /Oliver Bürkle

Die Wasen-Elf von Coach Kushtrim Lushtaku geht als Spitzenreiter in den vierten Spieltag und trifft dort auf Eintracht Trier.

Wer derzeit in der Regionalliga Südwest nachdem SGV Freiberg sucht, muss nicht lange in der Tabelle runtergehen, denn mit drei Siegen aus drei Spielen und einer Tordifferenz von 10:1, sind die Freiberger derzeit Tabellenführer. Nur der TSV Steinbach konnte sich ebenfalls neun Punkte erringen. Für den SGV gilt es an diesem Samstag (14 Uhr) in Trier den nächsten Sieg einzufahren.

Klares Ziel drei Punkte

Entwarnung gibt es vor dem Spiel erst einmal bei Tim-Niklas Pietzsch, der im Heimspiel gegen Schott Mainz frühzeitig verletzt ausgewechselt wurde. Die Verletzung ist nichts schlimmeres und somit konnte der Mittelfeldmann unter der Woche wieder trainieren und wird nach Trier mitfahren. Krankheitsbedingt fällt dafür allerdings Offensivspieler Christian Schmidt aus. Zu einem personellen Wiedersehen wird es im Viertligaduell zwischen Frederik Rahn und dem SGV geben. Der 20-jährige Rechtsverteidiger lief in der letzten Saison in 15 Spielen für die Freiberger auf, im Sommer wechselte er dann zur Ligakonkurrenz nach Trier.

Die Trierer hatten in den vergangenen Saisons einen Zuschauerschnitt von fast 3000 pro Spiel. Dies sticht auch für Trainer Kushtrim Lushtaku heraus: „Trier ist zuhause eine Macht. Mit den Zuschauern im Rücken, wird es nicht einfach aber nichtsdestotrotz fahren wir nach Trier um drei Punkte mitzunehmen“, so der Coach. Angehen möchte er das Spiel trotzdem genau gleich wie alle anderen: „Wir wissen worum es geht in jedem Spiel, gehen voll fokussiert rein und nehmen jeden Gegner ernst. Wir versuchen immer unser Spiel umzusetzen und Gas zu geben und gehen in jedes Spiel um den Sieg mit nach Hause zu nehmen“. Zum Gegner findet der Freiberg-Trainer zudem noch lobende Worte. Die Gastgeber seien eine spielerisch gute Mannschaft und haben viele starke Einzelspieler in den Reihen. Dies hat die Eintracht auch bereits dieses Jahr unter Beweis stellen können.

Bierboykott im Moselstadion

Der Spielplan meinte es mit dem Verein von der Mosel nicht all zu gut. In den ersten drei Spielen trafen sie mit Steinbach und den Stuttgarter Kickers bereits auf Top-Mannschaften. Jetzt geht es für den 1905 gegründeten Verein mit Freiberg und in der darauffolgenden Woche Großaspach gegen die nächsten zwei Senkrechtstarter. Auch wenn vier Punkte aus den ersten drei Spielen noch wenig aussagekräftig sind, verloren sie nur knapp am ersten Spieltag mit 2:3 gegen Steinbach und trotzten den Stuttgarter Kickers vergangene Woche ein 1:1-Unentschieden ab.

Im zweiten Heimspiel kommt es für die Ultras der Trierer zum Boykott. Die Bierpreise seien unangekündigt auf sechs Euro gestiegen. Wie die Gegengerade Trier auf den Sozialen Medien teilte, möchte man im Spiel gegen Freiberg ein Zeichen setzen und auf den Kauf des Kaltgetränkes verzichten auch wenn es für manche beim Stadionbesuch unabdingbar sei.

 
 
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