Stürmer bekennt sich zu den Steelers Evan Jasper bleibt „zu 99 Prozent“

Von Andreas Eberle
Stürmer Evan Jasper bekennt sich zu den Bietigheim Steelers. ⇥⇥ Foto: Oliver Bürkle

Im Interview mit der BZ spricht der kanadische Stürmer über seine Zukunft, den Abgang von Top-Torjäger Riley Sheen und seine Ziele für die neue DEL-Saison. Von Andreas Eberle

Evan Jasper bildete mit Riley Sheen und C.J. Stretch den Traumsturm der Bietigheim Steelers. Im Interview mit der BZ spricht er über seine Zukunft, den Abgang von Top-Torjäger Sheen und seine Ziele für die neue DEL-Saison.

Diese Frage bewegt viele Fans: Wo spielen Sie in der nächsten Saison?

Evan Jasper: Das wurde ich auf dem Fan-Fest auch oft gefragt. In der neuen Saison werde ich ziemlich sicher wieder in Bietigheim sein. Mit Volker Schoch bin ich mir so gut wie einig. Wir wollen es in den nächsten Tagen offiziell machen. Meine klare Absicht ist, hierzubleiben.

In Prozenten ausgedrückt: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Name Jasper auch 2022/23 in der Steelers-Aufstellung auftaucht?

Ich würde sagen: 99 Prozent.

Welche Perspektiven sehen Sie für sich und den Klub?

Wir wollen auf dem aufbauen, was wir hier in den vergangenen Jahren erreicht haben. Die Meisterschaft vor einem Jahr und der DEL-Aufstieg waren ein großer Erfolg, genauso wie jetzt der Klassenerhalt. Jedes Jahr, in dem wir in dieser Liga sind, wollen wir nun einen Schritt nach vorne machen – und das ist auch unser Ziel für die neue Saison. 

Der Weggang von Ausnahmespieler Sheen gilt als sicher. Ist es möglich, so einen Verlust zu kompensieren?

Ganz klar: Einen Mann wie Riley zu ersetzen, wird verdammt schwer. 40 Tore in einer Saison sind der Wahnsinn. Was er für die Mannschaft getan hat, ist herausragend. Dennoch glaube ich, dass wir als Kollektiv, ergänzt um einige Verstärkungen, den Verlust wettmachen können. Vielleicht verteilen sich die Tore dann auch etwas mehr aufs gesamte Team. 

Was sind Ihre persönlichen Ziele für die Spielzeit 2022/23?

Ich will mindestens so gut sein wie in dieser Saison – wenn nicht sogar besser. Ich habe mir vorgenommen, in meiner Reihe einige Tore mehr zu schießen. Als Mannschaft wäre es super, unter die ersten acht Teams und damit in die Playoffs zu kommen. 

Das klingt aber schon sehr ambitioniert für eine Mannschaft, die erst seit einem Jahr in der DEL antritt.

Wir hatten in dieser Saison eine schlechte Phase von zwölf Spielen, in der wir nur einmal gewonnen haben. Hätten wir da zwei, drei Partien mehr für uns entschieden, wären wir locker in die Pre-Playoffs eingezogen – oder hätten sogar am sechsten Platz gekratzt. Wir müssen schauen, dass wir so lange Durststrecken in der kommenden Saison vermeiden und mehr Hochs als Tiefs haben.

 
 
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