Tischtennis Annett Kaufmann schlug sich bei Frauen-EM wacker

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Annett Kaufmann (links) mit ihrer Doppelpartnerin Franziska Schreiner bei der EM in München. Foto: dpa/Revierfoto

„Es war einfach ein geiles Gefühl, da reinzulaufen und von überall Support zu bekommen“, erzählt die Bietigheimerin Annett Kaufmann von ihrer EM-Erfahrung. Die Siege in der Qualifikation bringen sie in der Weltrangliste weiter voran.

Die Europameisterschaften waren für Kaufmanns Teamkollegen ein voller Erfolg: Der Nürtinger Dang Qiu holte im Einzel-Wettbewerb bei den Männern sogar den Titel, Nina Mittelham die Silber- und Sabine Winter die Bronze-Medaille. Eine Riesenmotivation für die 1,81 Meter große Bietigheimerinnen Kaufmann, ihre jetzt schon sehr erfolgreiche Tischtennis-Karriere mit vollem Einsatz fortzuführen. „Es war einfach ein geiles Gefühl, da reinzulaufen und von überall Support zu bekommen“, berichtete die große deutsche Nachwuchshoffnung von ihrer erste Frauen-EM-Teilnahme. Die Bietigheimerin schlug sich wacker.

Der Bietigheimer Teenager ging in der Münchner Rudi-Sedlmayer-Halle als die Nummer 122 der Weltrangliste an den Start, nach ihren EM-Auftritten wird sich die Bundesligaspielerin des SV Böblingen in der Rangliste noch einmal verbessern: Im Einzel kämpfte sich Kaufmann durch die Qualifikation und schied als Gruppenerste in der ersten Hauptrunde gegen die Polin Natalia Bajor in sieben knappen Durchgängen mit 3:4 aus.

Zuvor hatte sie noch in der Gruppenphase gegen die Griechin Elisavet Terpou einen großen Auftritt: Sie durfte im großen Centercourt auf dem Fernseh-Tisch ran. Das Publikum feuerte die 16-Jährige frenetisch an und sie feierte einen 3:0-Erfolg. Die Linkshänderin beeindruckte mit ihren Tempowechseln und sehr guten Aufschlag-Varianten. Die Gymnasiastin durfte sich nach der Partie über ein Lob von Bundestrainerin Lara Broich freuen: „Sie hat die Schwächen ihrer Gegnerin angespielt, als Annett zu hektisch agiert hat, blieb sie dennoch ruhig und bedacht, das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Im Doppel kam Kaufmann mit Franziska Schreiner ins Achtelfinale, wo es in einem rein deutschen Duell für die beiden Youngster gegen Nina Mittelham und Sabine Winter eine 0:3-Niederlage setzte.

 
 
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