Traditionsfest in Bietigheim-Bissingen soll stattfinden Planungen für den Pferdemarkt laufen auf Hochtouren

Von Heidi Vogelhuber
Der Pferdemarktumzug 2019 in Bietigheim-Bissingen. Vorne weg der Reiterverein Bietigheim-Bissingen. ⇥ Foto: Martin Kalb

Stadtverwaltung und Reiterverein Bietigheim-Bissingen hoffen darauf, dass der Pferdemarkt 2022 nach zwei Jahren Corona-Pause stattfinden kann – und zwar ohne Pandemie-Einschränkungen.

Dass es in diesem Jahr nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder klappt, darauf hoffen die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen und auch der örtliche Reiterverein. „Wir planen bereits und bereiten alles für den diesjährigen Pferdemarkt vor. Einen Pferdemarkt wie vor Corona“, sagt Stadtsprecherin Anette Hochmuth auf Nachfrage der BZ. Man hoffe bei der Stadt, dass alles so klappe und keine weitere Welle dem Traditionsfest erneut einen Strich durch die Rechnung macht.

Noch nicht alles durchgeplant

Es stehe zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles fest, jedoch soll, wenn alles nach Plan läuft, vom 2. bis 6. September wieder ordentlich was los sein in der Bietigheimer Innenstadt, rund um das Bietigheimer Wahrzeichen, dem Viadukt. Was jedoch schon fix ist: Sonderregelungen mit Abständen oder sonstigen Einschränkungen sind nicht angedacht. „Wenn der Pferdemarkt stattfindet, dann richtig und wie früher“, kündigt Hochmuth an. Und sie muss es wissen, denn die Planungen für Vergnügungspark, Krämermarkt, Festumzug und alles, was sonst noch zum Pferdemarkt dazugehört, liegen in den Händen der Stadt. Das Reit- und Springturnier wiederum wird vom Reiterverein Bietigheim-Bissingen organisiert, ebenso die Prämierung von Zuchtpferden.

Auch der Verein hat sich bereits in die Planungen gestürzt, verrät Gabriele Hubl, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Reitervereins Bietigheim-Bissingen zuständig ist.

Abgespeckte Version 2021

„Im vergangenen Jahr gab es eine abgespeckte Version, die unter Corona-Maßnahmen stattfand“, erinnert Hubl. Das sei natürlich besser als nichts und doch habe man sich regelrecht „eingezäunt“ gefühlt. „Es macht natürlich schon mehr Spaß, wenn alles normal stattfinden kann.“

Daher hoffe nun auch der Verein, dass der Pferdemarkt in altbekannter Größe und Pracht stattfinden kann, nicht zuletzt auch aus finanzieller Sicht. „Im vergangenen Jahr sind wir mit Ach und Krach über die Runden gekommen. Die gewerblichen Sponsoren waren eingeschränkt aktiv, manche haben ausgesetzt.“ Umso größer sei die Vorfreude. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme der Springreiter“, sagt sie. Jedoch habe sie da wenig Bedenken, da wieder zahlreiche Preise und Ehrenpreise zu holen seien.

„Es gibt aber auch viel Vorarbeit. Man muss bedenken, dass normalerweise professionelle Anbieter solch große Veranstaltungen planen.“ Es sei außergewöhnlich, dass die Organisation von einem Verein übernommen werde. Das funktioniere auch nur, weil ein eingespieltes Team und viele ehrenamtliche Helfer kräftig anpacken.

Fest stehe auch: „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“, auch wenn die Pandemie die Planungen etwas gebremst habe, starte der Verein nun mit fixen Buchungen und Reservierungen.

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