Party, Live-Musik, Fahrgeschäfte, Kultur, Sport, verkaufsoffener Sonntag: Das Programm der Kirbe in Benningen von Freitag- bis Montagabend hat zahlreiche Besucher angelockt. Nicht nur aus der Neckargemeinde selbst und der Umgebung, sondern auch viele, die einst in Benningen wohnten und für dieses Fest in ihre Heimat zurückkehrten. Diese Heimkehr zu der traditionsreichen Veranstaltung – sie kann auf eine rund 120-jährige Geschichte zurückblicken – ist in vielen Familien etabliert.
Traditionsreiches Fest Benninger Kirbe endet mit einem lauten Knall
Die viertägige Kirbe in Benningen (Kreis Ludwigsburg) hat unter anderem mit seinem großen Abschlussfeuerwerk zahlreiche Besucher angelockt.
Zum Abschluss stand am Montagabend der große Trauerzug durch den Ort mit Trauerpredigt von Fabian Friedl vor der Kelter sowie der Sargverbrennung an. Die Farbenpracht des rund 15-minütigen Abschlussfeuerwerks lockte einige Schaulustige an. Auch aus den umliegenden Weinbergen oder von Marbach aus schossen sie Fotos. Zu hören waren die Knallgeräusche weit über die nähere Umgebung hinaus.
„Wir können ein durchweg positives Fazit ziehen“, sagt Manuel Rohland, Vorsitzender des Kirbevereins, mit Blick auf die vier Tage. Es sei wieder ein Fest gewesen, das Menschen zusammenbringt. „Ob Jung und Alt oder aus nah und fern. Das ist das Besondere an der Kirbe.“ Personell dünn besetzt war allerdings der Kirbejahrgang mit zehn 20-Jährigen, die das Fest organisierten. „Wir müssen die Jugend wieder mehr abholen, ein Bewusstsein für die Kirbe schaffen“, ist Rohland überzeugt. Seit dem Vorjahr wird das auch über ein Kinderbuch über die Veranstaltung versucht, das an alle Viertklässler im Ort verschenkt wird.
