Mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Nellmersbach starten die Fußball-Frauen des TSV Ottmarsheim am Sonntag (12.30 Uhr) in ihre zweite Landesliga-Saison. Mit einem dünnen Kader schafften die Besigheimerinnen in ihrer Premieren-Spielzeit frühzeitig den Klassenerhalt. Trotz einer Serie von vier Niederlagen zum Abschluss reichte es am Ende für Platz acht und damit für den direkten Verbleib in der Liga.
TSV Ottmarsheim Mit mehr Offensive erneut zum Klassenerhalt
Die Frauen des TSV Ottmarsheim starten am Sonntag in ihre zweite Landesliga-Saison. In einer ausgeglichenen Liga wird der Klassenerhalt angestrebt.
Auch in dieser Saison ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel. „Die Landesliga ist so ausgeglichen wie nie zuvor“, betont Trainer Ingo Sommer, der künftig mit Oliver Utz ein Trainergespann bilden wird. Die Auftritte in der Vorbereitung stimmen Sommer zuversichtlich, obwohl die Mannschaft mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatte.
Ausfall von Leistungsträgerinnen
Zum einen fehlten über weite Strecken urlaubsbedingt mehrere Spielerinnen. Aus diesem Grund musste auch das Pokalspiel beim SV Oberreichenbach abgesagt werden. Zum anderen verletzten sich mit Katrin Hahn und Antonia Fuchs zwei Leistungsträgerinnen. Beide werden längere Zeit ausfallen. Bei Hahn besteht immerhin die Hoffnung, dass sie bis zur Rückrunde wieder einsatzfähig ist. „Nach diesen Verletzungen hatte ich Sorge, dass die Stimmung im Team kippen könnte, aber das war zum Glück nicht der Fall. Das Positive überwiegt“, berichtet Sommer. Die Ergebnisse der vier Testspiele stimmen in der Tat zuversichtlich: Drei der vier Begegnungen wurden gewonnen. Beim 7:1 gegen Normannia Gmünd und dem 6:1 gegen den TSV Hüttlingen zeigten sich die Ottmarsheimerinnen sehr torhungrig. Und auch beim 1:2 gegen den badischen Verbandsligisten aus Niefern hielt man lange gut mit.
Mit Laura Vogel verpflichtete der TSV einen einzigen Neuzugang. Die junge Akteurin wechselte von den Biegelkickern Erdmannhausen nach Besigheim. Die Personaldecke ist damit auch in der neuen Saison eher dünn, doch wurde bereits im vergangenen Jahr die Verzahnung mit der zweiten Mannschaft intensiviert, sodass Ausfälle kompensiert werden konnten. Auch in der neuen Runde wird die Zusammenarbeit beider Teams sehr eng sein. Die ein oder andere Spielerin der zweiten Mannschaft wird sicher auch diesmal ihre Chance in der Landesliga-Elf bekommen.
Mehr offensive Akzente
Die Veränderung im Trainerteam bringt auch neue Ansätze in der Spielweise mit sich. Der TSV will künftig mehr Akzente auf die Offensive legen und mit mehr Ballbesitz zum Erfolg kommen. Dies kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Gerade, weil die Liga ausgeglichener ist als zuvor. Die Aufsteiger aus Dürrenzimmern und Nellmersbach haben einige landesligaerfahrene Spielerinnen in ihren Reihen. Daher sind sie eine starke Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Verbandsliga-Absteiger aus Gröningen-Satteldorf und Bellenberg sind heiße Kandidaten auf den Aufstieg.
So anspruchsvoll die Aufgabe, den Klassenerhalt erneut zu schaffen aufgrund der Personalsituation auch sein mag, so motiviert sind Mannschaft und Trainergespann.
