Volleyball-Bundesliga Volleys unterliegen glatt mit 0:3

Von Simon David
Grund zum Jubeln hatten Kapitän Ben-Simon Bonin (links) und Jan Huber in Giesen nur selten. Foto: /Marco Wolf

Die Ludwigsburger lassen in Giesen zu viele Möglichkeiten ungenutzt.

Einen gebrauchten Tag erwischte Volleyball-Bundesligist Barock Volleys Ludwigsburg am Dienstagabend bei den Grizzleys Giesen. Sie verloren glatt mit 0:3 und verpassten damit die Chance, auf Platz fünf zu klettern. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen wurde es erst im Schlussdurchgang etwas spannender.

Im ersten Satz gestaltete sich das Spiel nur bis zum 7:7 ausgeglichen. Danach zogen die Gastgeber schnell davon. Oftmals blockten sie die Ludwigsburger Angriffe erfolgreich. Wiederholt landeten auch Aufschläge der Barock Volleys im Aus. Vor allem von außen klappte nicht viel bei den Ludwigsburgern. Wenn die Gäste punkteten, dann mit Diagonalbällen oder aus der Mitte heraus. Punkt um Punkt zogen die Giesener davon.

Nach dem 18:11 der Gastgeber nahmen die Ludwigsburger eine Auszeit. Diese zeigte jedoch nicht die erhoffte Wirkung. Beim 24:15 hatten die Grizzlys neun Satzbälle. Letztlich ging der erste Durchgang recht deutlich mit 16:25 für die Gäste verloren.

Keine einzige Ludwigsburger

Führung im zweiten Satz

Auch im zweiten Satz gestalteten die Gastgeber das Ergebnis eindeutig. Gleich zu Beginn legten sie zum 3:0 vor. Zwar kamen die Barock Volleys zum zwischenzeitlichen 3:3, doch reichte es nicht zu mehr. Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt führten die Ludwigsburger im zweiten Satz kein einziges Mal. Die Grizzlys wirkten gefestigt und machten wenige Fehler. Nach dem 14:11 gab es einen 5:0-Lauf bis zum 19:11. Erneut zogen die Hausherren auf 24:15 davon und nutzten diesmal gleich den ersten Satzball zum 2:0.

Der dritte Satz verlief zumindest etwas spannender, doch gelang es den Barockstädtern nicht, noch einmal für eine Wende zu sorgen. Nach einem 1:4-Rückstand kamen die Ludwigsburger immerhin zu einem 8:8-Ausgleich. Die Chance, selbst in Führung zu gehen, wurde aber vergeben. In der Folge vergaben die Ludwigsburger aber zu viele Möglichkeiten. So spielte sich Giesen eine Sieben-Punkte-Führung zum 17:10 heraus. Doch gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen und kamen noch einmal auf vier Punkte zum 18:22 heran. Für einen kurzen Moment schien noch einmal die Chance auf eine Wende aufzublitzen. Die Grizzleys brachten das Spiel aber souverän zu Ende und nutzten ihren zweiten Matchball zum 25:20.

Bonin: „Haben unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“

„Wir hatten uns viel vorgenommen, haben uns aber in der Annahme schwergetan. Die Effizienz hat uns gefehlt“, konstatierte Ludwigsburgs Kapitän Ben-Simon Bonin. „Wir können in allen Belangen besser spielen. Gegen ein Top-Team wie Giesen haben wir Grenzen aufgezeigt bekommen.“ Insgesamt habe die Mannschaft aber eine sehr gute Hinrunde gespielt. Im weiteren Saisonverlauf müsse man weiterhin gegen die Teams aus dem unteren und mittleren tabellendrittel punkten. Die Top-Teams wolle man zudem ärgern, betont Bonin.

Die meisten Punkte auf Seiten der Barock Volleys machte Jan Huber, der nach jedem erfolgreichen Angriff besonders jubelte. Philipp Herrman machte acht, Tim Köpfli sechs Punkte.

Für die Ludwigsburger geht es am 3. Januar mit dem Auswärtsspiel in Lüneburg weiter. das nächste Heimspiel bestreiten die Barock Volleys dann am 10. Januar gegen Freiburg. Simon David

 
 
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