Weihnachtsmärkte Positive Bilanz von Polizei und Veranstalter

Von Heidi Falk
In diesem Jahr waren sowohl auf dem Sternlesmarkt (Foto) als auch auf dem Barockweihnachtsmarkt neue, mobile Sperren im Einsatz. Auch wurden Zugänge mit Fahrzeugen versperrt. Foto: /Martin Kalb

Polizeipräsidium und Veranstalter waren zufrieden mit dem Verlauf der Märkte in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg. 

Die Weihnachtsmarktsaison ist nun auch im Landkreis Ludwigsburg beendet. Es fanden in den Kommunen einige kleine Märkte statt, die bei den Besucherinnen und Besuchern gut ankamen. Die Christkindlesmärkte mit der größten Strahlkraft waren wohl jene in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg. Der Sternlesmarkt in Bietigheims Altstadt fand vom 27. November bis zum 21. Dezember, jeweils von Donnerstag bis Sonntag statt. Der Barock-Weihnachtsmarkt war zwischen dem 25. November und dem 22. Dezember täglich für Besucher geöffnet.

Polizei zieht Bilanz

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg zieht zum Ende des Sternlesmarkts in Bietigheim-Bissingen und des Barock-Weihnachtsmarkts in Ludwigsburg Bilanz – „und die fällt aus polizeilicher Sicht äußerst erfreulich aus. Wir haben praktisch täglich Präsenz- und Überwachungsmaßnahmen gefahren (in Uniform und in ziviler Kleidung), die allesamt ohne erwähnenswerte Vorkommnisse verlaufen sind“, sagt der Sprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Steffen Grabenstein, auf Anfrage der BZ. Ob es wichtig sei, dass die Polizei Präsenz zeigt bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt? „Die polizeiliche Präsenz bei solchen Veranstaltungen ist sehr wichtig, erfüllt präventive Aspekte und trägt zur Steigerung des Sicherheitsempfindens der Festbesucher bei“, so der Polizeisprecher.

Zu Vorkommnissen auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt führt er auf: Im Zeitraum vom 25. November bis 19. Dezember seien lediglich eine Handvoll Straftaten aufgenommen worden. Darunter eine Körperverletzung am 14. Dezember, eine wechselseitige Körperverletzung und Beleidigung beim Streit um einen Parkplatz am 17. Dezember sowie ein Einbruch in einen Marktstand am 26. November. Auch die Kontrollen des Messerführverbots ergaben laut Grabenstein nur einen Verstoß. Es wurde ein Taschenmesser mitgeführt, eine Ordnungswidrigkeit. „Von den wenigen Vorkommnissen abgesehen, lief im Wesentlichen alles genau so, wie man sich es vorstellt“, so der Polizeisprecher.

Mobile Sperren waren auch auf dem Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg aufgestellt. /Martin Kalb

„Für Bietigheim-Bissingen sieht es sogar fast noch besser aus. Außer ein paar Streitigkeiten und einem Diebstahl sind auch da keine nennenswerten Vorkommnisse und auch kein Verstoß gegen das Messerführverbot zu verzeichnen“, so Grabenstein. Neu im Sicherheitskonzept waren in diesem Jahr die mobilen Sperren, die fallen jedoch in die Zuständigkeit des Veranstalters, so Grabenstein, daher könne er dazu lediglich sagen, dass sie sich zumindest insofern bewährt hätten, als dass es zu keinem sicherheitsrelevanten Vorfall mit Fahrzeugen gekommen sei.

Veranstalter sind zufrieden

Laut der Sprecherin der Stadt Bietigheim-Bissingen, Anette Hochmuth, zeigt sich auch die Stadtverwaltung zufrieden mit dem Ablauf des diesjährigen Sternlesmarkts. „Die Stadt hat den Eindruck, dass auch die Händler dies überwiegend so sehen.“ Die Messung der Passantenfrequenzsysteme sei noch nicht ausgewertet worden, daher könne sie noch nichts zu den Besucherzahlen sagen.

Auch der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg als Veranstalter des Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkts äußert sich durchweg positiv zum Verlauf der Veranstaltung und schätzt ein Besucheraufkommen zwischen 800.000 und 900.000 Menschen. Das neue Sicherheitskonzept habe sich sehr gut bewährt, resümiert Geschäftsführer Mario Kreh.

Heidi Falk

 
 
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