Weltberühmtes Festival Angela Merkel kommt nicht zu den Bayreuther Festspielen

Von dpa
Im letzten Jahr mussten sich Angela Merkel und Ehemann Joachim Sauer auf den Weg ins Bayreuther Festspielhaus mit Regenschirmen schützen. (Archivfoto) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Jahrelang war Angela Merkel Stammgast bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth. In diesem Jahr hat sie abgesagt. Beim nächsten Mal möchte die frühere Bundeskanzlerin wieder dabei sein.

Bayreuth - Sie gilt als Festspiel-Stammgast und große Anhängerin von Richard Wagners Werk - doch in diesem Jahr wird die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht zu den Bayreuther Festspielen anreisen. Nach Angaben der Stadt Bayreuth kommt sie nicht zur Eröffnung des weltbekannten Festivals. Auch zu einem späteren Zeitpunkt wird kein Besuch der Festspiele erfolgen, wie Merkels Büro in Berlin auf Anfrage mitteilte. Zu den Gründen gab es keine Informationen. 

Merkel habe signalisiert, dass sie im kommenden Jahr gerne wieder die Festspiele besuchen wird, sagte ein Sprecher der Stadt Bayreuth. Zunächst hatte der "Nordbayerische Kurier" berichtet. Der Gang der Prominenz aus Politik, Kultur und Gesellschaft über den roten Teppich läutet traditionell am 25. Juli die Festspielzeit in Bayreuth ein. 

Merkel als Festspiel-Stammgast

Bereits vor ihrer Kanzlerschaft hatte Merkel regelmäßig die Bayreuther Festspiele besucht - so etwa auch als Kanzlerkandidatin 2005. Als frisch gekürte Regierungschefin fehlte sie dann allerdings 2006 bei der Eröffnung des Festivals, kam aber wenige Tage später in die fränkische Stadt, um Aufführungen im Festspielhaus zu besuchen. Zuletzt verpasste Merkel 2016 den feierlichen Auftakt, aber auch damals reiste sie einige Tage später doch noch nach Bayreuth. 

Im vergangenen Jahr mussten sich Merkel und ihr Ehemann Joachim Sauer übrigens beim Gang über den roten Teppich mit Schirmen gegen einen heftigen Regenschauer schützen - trotzdem zeigten sie sich gut gelaunt. 

In diesem Jahr beginnen die Festspiele mit einer Neuinszenierung von "Tristan und Isolde". Gezeigt werden rund vier Wochen lang ausschließlich Werke des Komponisten Richard Wagner (1813-1883). 

 
 
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