WFV Pokal, 3. Runde Freiberg nimmt den Außenseiter ernst

Von Claus Pfitzer
Allen Grund zum Jubeln hatte der SGV Freiberg bislang in dieser Saison. Hier freuen sich Gal Grobelnik (links), und Leon Petö über einen Treffer. Foto: Ralf Poller/Avanti

Der Regionalligist, der bislang alle Pflichtspiele dieser Saison gewann, ist in der dritten Runde des WFV-Pokals am Mittwoch beim FSV Hollenbach zu Gast.

Angesichts der Topform, in der sich der SGV Freiberg zu Saisonbeginn befindet, geht der FSV Hollenbach an diesem Mittwoch (17.45 Uhr) gegen den Regionalligisten als „krasser Außenseiter“, wie Reinhard Schenker sagt, in die Heimpartie der dritten Runde im württembergischen Verbandspokal, dennoch hegt der FSV-Trainer eine kleine Hoffnung: „Wir versuchen trotzdem irgendwie unsere Chance zu nutzen.“

Hollenbach mit effektivem Umschaltspiel erfolgreich

Mut macht der couragierte Auftritt beim 3:1-Sieg am Samstag bei der TSG Backnang. Aus einer kompakten Defensive heraus und mit effizienten Umschaltmomenten holten sich die Hohenloher die drei Punkte, nachdem sie beim Saison-Heimauftakt gegen den SV Oberachern in Halbzeit eins kaum einen Fuß auf den Rasen der Jako-Arena bekommen hatten und erst gegen Ende der Partie mit zwei Treffern auf 2:3 verkürzen konnten.

Dabei war die Vorbereitung mit einer in großen Teilen neu formierten Mannschaft nach dem Abgang etlicher Stammkräfte prima verlaufen, allerdings kamen die Siege in den Testspielen ausschließlich gegen unterklassige Teams zustande. Im Pokal erreichte der FSV mit Siegen beim TSV Heimerdingen (2:1) und beim TSV Crailsheim (2:0) die dritte Runde. Allzu viel Hoffnung auf eine Überraschung macht Freibergs Trainer Kushtrim Lushtaku den Hollenbachern allerdings nicht. „Wir werden uns natürlich voll darauf konzentrieren. Wir wollen jeden Gegner ernst nehmen“, kündigt Lushtaku an. Erst recht nach dem Traumstart in die neue Saison mit sechs Punkten und 6:1 Toren. Beim 3:1-Sieg beim FSV Frankfurt spielten die Freiberger wie aus einem Guss, lediglich mit der Chancenverwertung war der Coach nicht ganz zufrieden:

„Wir hätten höher gewinnen können, haben aber sonst ein überragendes Spiel gemacht.“ Möglich, dass Lushtaku, der schon in Frankfurt mit fünf Einwechslungen reichlich Gebrauch von seinem auch qualitativ breiten Kader gemacht hatte, die eine oder andere Veränderung in der Startelf vornimmt.

„Pokal-Torhüter“ wieder zwischen den Pfosten

So wird wohl wie schon eine Woche zuvor im Zweitrunden-Spiel beim VfR Heilbronn (4:0) „Pokal-Torwart“ Ante Eljuga zum Eiinsatz kommen, der die Arena in Hollenbach kennt. Vor gut einem Jahr am dritten Spieltag der Oberliga stand der 20-Jährige beim 2:2 für seinen damaligen Verein FC Nöttingen im Kasten.

Offen ist, ob die zuletzt in Frankfurt angeschlagen fehlenden Jakob Engel und Bryan Adigo wieder dabei sind.  In jedem falle aber ist das Lushtaku-Team der haushohe Favorit. Nachdem die Freiberger in der vergangenen Saison den angestrebten Finaleinzug knapp verpassten, soll es in dieser Saison klappen.

 
 
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