Besigheimer Straßenmeisterei Landkreis investiert vier Millionen Euro

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30 Jahre alt sind die Gebäude der Straßenmeisterei Besigheim und werden nun saniert. Foto: /Martin Kalb

Die im Jahr 1989 errichtete Straßenmeisterei ist seit rund zwei Jahren im Besitz des Landkreises. In Büro- und Sozialgebäude, Wohnhaus, Lagerhalle, Fahrzeug- und Gerätehalle, Wartungshalle sowie der Salzhalle muss dringend saniert werden. Der Kreistag hat jetzt vier Millionen Euro dafür bereit gestellt.

Die im Jahr 1989 errichtete Straßenmeisterei ist seit rund zwei Jahren im Besitz des Landkreises. In Büro- und Sozialgebäude, Wohnhaus, Lagerhalle, Fahrzeug- und Gerätehalle, Wartungshalle sowie der Salzhalle hat sich nun ein erhöhter Sanierungsbedarf ergeben. Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung am vergangenen Freitag einstimmig dafür vier Millionen Euro bereit gestellt, teilt das Landratsamt mit.

Aufteilung in drei Bauabschnitte

Im ersten Bauabschnitt von Juni 2023 bis März 2024 werden für knapp 1,4 Millionen Euro das Betriebsgebäude und das ehemalige Wohnhaus saniert. Der Sozialbereich der Mitarbeiter mit sanitären Anlagen, Duschen, Toiletten und Umkleidebereiche wird vergrößert. Der bisherige Verwaltungstrakt im Betriebsgebäude soll im ehemaligen Wohnhaus untergebracht werden.

Darüber hinaus soll das Betriebsgebäude einen Vollwärmeschutz erhalten, für die Beheizung ist eine Wärmepumpe vorgesehen und die Sozialbereiche werden mit einer Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung belüftet. Mit der auf dem Dach installierten PV-Anlage werden die Gebäude in Zukunft nahezu CO2-neutral beheizt. Für die energetische Sanierung werden Fördermittel in Höhe von brutto 60 000 Euro beantragt.

Der zweite Bauabschnitt umfasst sämtliche Lager-, Wartungs-, Geräte- und Fahrzeughallen. Die Dächer, teilweise die Fensterfassaden sowie die Haustechnik der Hallen müssen erneuert werden. Außerdem steht eine umfangreiche Betoninstandsetzung der Hallenwände an. Alle Hallendächer sollen mit einer PV-Anlage ausgestattet werden.

Im dritten Bauabschnitt soll die Salzhalle, die statisch nur noch mittelfristig nutzbar ist, neu gebaut werden. Die Kostenschätzung für den zweiten und dritten Bauabschnitt, die 2024 und 2025 angegangen werden sollen, beläuft sich auf derzeit rund 2,6 Millionen Euro.  bz

 
 
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