Betrüger nutzen Corona-Krise aus LKA warnt vor Betrug im Netz und am Telefon

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Soforthilfeantrag: Die Polizei rät zur Vorsicht bei der Dateneingabe im Internet.⇥ Foto: Britta Pedersen/dpa

Soforthilfeanträge: Die Polizei rät Unternehmen, ihre Daten nur an offizielle Stellen weiterzugeben.

Das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg warnt davor, dass Cyberkriminelle versuchen, die derzeitige Notlage von Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen aufgrund der Corona-Krise auszunutzen. Im Internet sind laut Mitteilung des LKA Seiten aufgetaucht, auf denen in Bedrängnis geratene Unternehmen aufgefordert werden, das dortige Formular mit Daten zu füllen und anschließend hochzuladen. Teilweise seien Unternehmen auch gezielt telefonisch kontaktiert und explizit auf die entsprechende Seite im Internet hingewiesen worden. Der Anrufer gab sich dabei als Angehöriger der einzig offiziellen Stelle zur Abwicklung der Soforthilfe aus.

Die Polizei stuft diese Vorgehensweise als Vorbereitung für einen späteren Betrug ein und warnt die Bürger eindringlich davor, persönliche Daten und Unternehmensdaten auf solchen gefälschten Seiten im Internet preiszugeben. „Nutzen Sie für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen,“, sagte ein LKA-Sprecher, „dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern.“

 
 
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