Champions-League-Gegner der Ludwigsburger stehen fest Starke Gegner für die Riesen

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„Eine harte und qualitativ hochwertige Gruppe“, hat Riesen-Trainer John Patrick für sein Team ausgemacht. Schon in der Vergangenheit kreuzten sich die Wege der Teams.⇥ Foto: Avanti/Ralf Poller

Der Bundesligist aus Ludwigsburg trifft bei seiner vierten Champions-League-Teilnahme auf Teams aus Italien und Spanien.

Fast eine Dreiviertelstunde lang hatten sich die Verantwortlichen, die Spieler und Trainer und natürlich die Fans des Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg am Dienstagvormittag gedulden müssen, bis bei der online übertragenen Champions-League-Auslosung im schweizerischen Mies endlich um 11:44 Uhr die Würfel fielen. Zumindest einige Würfel. Bei seiner bereits vierten Teilnahme in der Champions League trifft der Dritte der Bundesliga in der Gruppe A auf den spanischen Vertreter Lenovo Teneriffa sowie den italienischen Klub Dinamo Basket Sassari. Den letzten noch fehlenden Teilnehmer in der Vierergruppe spielen Hapoel Yossi Avrahami Eilat (Israel), Parma Perm (Russland), Prometey Kamianske (Ukraine), Levski Lukoil (Bulgarien), Opava (Tschechien) oder Le Mans Sarthe Basket (Frankreich) in der Qualifikation unter sich aus.

Riesen kennen Gegner gut

Mit Dinamo Basket Sassari, das erst vor wenigen Tagen die Rückkehr von Ex-Coach Demis Cavina vermeldete hatte, duellierten sich die Ludwigsburger bereits bei ihrer ersten Teilnahme an der Königsklasse in der Saison 2016/2017. Damals gab es einen Sieg und eine Niederlage für die Riesen. Auch das Team von den Kanaren ist den Gelb-Schwarzen bekannt: 2017/20218 gab’s zwei Duelle, aber kein Erfolgserlebnis für die schon damals von John Patrick trainierten Ludwigsburger. In der Vorsaison hatte Teneriffa bei der ersten Ausgabe der Champions Laague prompt den Titel geholt. Auch mit dem möglichen und top-gesetzten Qualifikanten aus Le Mans kreuzten die Riesen in der Champions League (2018/2019) bereits zweifach die Klingen.

Die Qualifikation beginnt am 13. September, die Gruppenphase wird ab Anfang Oktober und bis Mitte Dezember ausgetragen. Jedes Team hat je drei Heim- und drei Auswärtsspiele. Der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Runde der letzten 16, der Zweite und Dritte bucht das Ticket für die Zwischenrunde, der Vierte scheidet aus.

„Wir haben eine harte und qualitativ hochwertige Gruppe erwischt. Teneriffa ist ein traditionell sehr starkes Team und generell einer der besten Klubs der ACB. Zudem sind sie seit Jahren in der BCL-Spitze zu finden. Sassari ist sicherlich, im Hinblick auf die letzten zehn Jahre, ein Top-3-Team in Italien sowie eine Mannschaft, die wir nicht nur aus dem europäischen Wettbewerb, sondern auch der Vorbereitung sehr gut kennen. Wenn man dann bedenkt, dass auch noch Le Mans in die Gruppe kommen könnte oder ein anderer Klub der gar besser als sie ist, wird es eine echte Challenge, um die nächste Runde zu erreichen“, sagt Patrick zur Auslosung.

Verzichten müssen wird der Riesen-Coach zukünftig auf Nachwuchsspieler Ralph Hounnou. Der 19 Jahre alte Guard will sich nach Vereinsangaben innerhalb Deutschlands einer neuen Herausforderung stellen. Neu in Ludwigsburg ist dagegen Eduard Roschnafsky. Der 18-jährige Center von den Niners Chemnitz erhält einen Dreijahresvertrag.

 
 
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