Freiberg Ein urschwäbisches Getränk

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Das Mostseminar in Freiberg findet am Samstag, 7. März, in der Beihinger Schlosskelter statt. Gesucht werden Teilnehmer, die zur Verkostung eigenen Most zur Verfügung stellen. Der beste Most wird prämiert.  ⇥ Foto: Martin Kalb

Schon die Kelten wussten den Obstwein zu schätzen. In der Beihinger Kelter kommt er zum Ausschank, dazu gibt es Musik der Gruppe „KarpatenBlech“.

Bekannt war  Most historischen Zeugnissen zufolge schon bei den Kelten, die den Obstwein  vor allem zur Verdauungsförderung tranken. In späteren Jahrhunderten wurde der Most geschätzt, da ihn jedermann kostengünstig selbst herstellen konnte. Rund um den Most, ein urschwäbisches  Getränk, geht es beim Freiberger Obst- und Gartenbauverein und der Stadt Freiberg, die ein   Mostseminar in der Beihinger Schlosskelter am 7. März ab   19.30 Uhr anbieten.

Das  Mostseminar in Freiberg lebt insbesondere von der Teilnahme derjenigen, die von ihrem eigenen Most rund 15 Liter zum Probieren bereitstellen. Ohne Most kein Mostseminar, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Daher sollten alle, die Most herstellen, vielleicht ein kleines Fass spendieren, damit die  Veranstaltung dann zum 28. Mal stattfinden kann. Auch Neulinge, die ihren Most noch nie zur Verkostung angeboten haben, sind  eingeladen, mitzumachen. Immer wieder gelingt auch Neueinsteigern ein Überraschungssieg und wenn einem der eigene Most schmeckt, munde er sicherlich auch dem Publikum, so die Stadtverwaltung.

Die Anmeldung eines  eigenen Mostes nimmt Felix Schmezer unter  der Telefonnummer (07141) 27 81 87, unter E-Mail: $(LEmailto:f.schmezer@freiberg-an.de:f.schmezer@freiberg-an.de)$ und  der  Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins,  Albrecht Bleul, unter der Telefonnummer  (07141) 27 08 14 entgegen. Karten für die Veranstaltung  sind an der Rathauspforte zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich und kosten 18  Euro. Mit einem  Vesper, einem Getränkegutschein und den Mostproben, die im Preis inbegriffen sind, ist für das leibliche Wohl  gesorgt. Für die musikalische Umrahmung des Mostseminars sorgt die Gruppe „KarpatenBlech“. Im  Anschluss wird der  beste Most prämiert.

 
 
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