Sachsenheimerin Jennifer Joos bei Gameshow „99 – Eine:r schlägt sie alle“ auf Sat.1 99 Mal nicht Letzte sein

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Mit Eishockeyschläger und -tasche posierte Jennifer Joos für ihr Bewerbungsvideo vor der Egetrans-Arena. ⇥ Foto: Joos

Jennifer Joos macht bei der neuen Gameshow „99 – Eine:r schlägt sie alle!“ auf Sat.1 mit. Bei einem Sieg winken der Großsachsenheimerin 99 000 Euro.

Es sei ein bisschen so gewesen wie bei einem Gewinnspiel. „Man denkt ja eigentlich gar nicht, dass man genommen wird“, sagt Jennifer Joos über ihre Teilnahme bei der neuen Spielshow „99 – Eine:r schlägt sie alle!“ auf dem Privatsender Sat.1. In dieser geht es darum, in 99 Minispielen jeweils nicht Letzte oder Letzter zu werden. Denn der Verlierer scheidet jeweils aus. Die Show wird in drei Episoden ausgestrahlt. Los geht es diesen Freitag, um 20.15 Uhr.

„Unbedingt ins Fernsehen wollte ich nie“, sagt die 34-Jährige, die in Großsachsenheim wohnt. In einem Newsletter habe sie aber von der Show und der Möglichkeit zur Bewerbung erfahren. „Das war eher Zufallsding und der Corona-Langeweile geschuldet, dass ich mich beworben habe. Aber ich hatte gleich das Gefühl, dass ich da ganz gut reinpasse“, berichtet sie.

Die Show ist natürlich bereits abgedreht. Über den Ausgang müssen die Kandidatinnen und Kandidaten aber noch schweigen. Dass die Sachsenheimerin aber nicht gleich zu Beginn ausgeschieden und dass sie stolz auf ihre Leistung ist, kann man aus ihren Erzählungen heraushören.

Joos ist gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Vor allem aber wegen ihrer Hobbys fühlte sie sich als geeignete Kandidatin für die Show. Sie spielt seit vielen Jahren Eishockey, bis vor einem Jahr bei den Bietigheim Steelers, mittlerweile bei der ESG Esslingen, ebenfalls in der Landesliga. Außerdem ist sie aktive Sportschützin beim Schützenverein Großsachsenheim, schießt dort mit einer kleinkalibrigen Sportpistole. „Ich habe mich beworben, weil ich relativ ruhig bin und viel Geschicklichkeit mitbringe. Beim Schießen muss ich ja auch auf Knopfdruck den Puls und die Atmung herunterbringen.“

Und das sollte sich in der Sendung offenbar auszahlen. Man hat viel Taktik und Geschick gebraucht, um von Spiel zu Spiel zu kommen“, sagt sie. „Was ich relativ schnell gemerkt habe: Bei den Geschicklichkeitsspielen, und da, wo man ruhige Hände braucht, war ich relativ gut.“

„Die größte Herausforderung war, dass ich vorher überhaupt nicht wusste, was mich erwartet“, sagt die Sachsenheimerin. „Wir haben immer gesagt bekommen: ‚Jetzt fängt das Spiel an, darum geht es.’ Man musste sich also in sehr kurzer Zeit eine Strategie und Taktik überlegen, wie man die Aufgabe meistert. Und wenn der Plan nicht aufgegangen ist, musste man sich schnell was anderes überlegen“, berichtet sie. Im Werbevideo des Senders ist zum Beispiel ein Spiel zu sehen, bei denen die Kandidaten eine Trillerpfeife aus einem kleinen Eisblock befreien müssen. Das kalte Rechteck musste dabei nur mir der eigenen Körperwärme zum Schmelzen gebracht werden. „Es war kalt und nass, so viel sei verraten“, lacht sie.

Wirklich vorbereiten hätte sie sich nicht können. „Wir Kandidaten haben vorab überhaupt nicht gewusst, was uns erwartet, weil es ja eine neue Show ist“, sagt sie. Ohnehin sei alles „ratzfatz“ gegangen: „Es gab ein Telefoncasting, dann musste ich noch ein Bewerbungsvideo schicken, und zwei Wochen später ging es auch schon los“, erinnert sie sich. Gedreht wurde in Amsterdam.

Ihr Fazit: „Das war vielleicht das Verrückteste, was ich in meinem Leben bisher gemacht habe und noch toller, als ich es mir vorgestellt habe. Es hat einen riesen Spaß gemacht und war total verrückt.“ Mehrfach sei sie an ihre Grenzen gestoßen. „Es gab das eine oder andere Spiel, bei dem ich gedacht habe: Jetzt könnte es knapp werden. Wie weit Jennifer Joos am Ende kommt, ist ab Freitagabend zu sehen. 

 
 
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