SGV Freiberg Fußball Nasenbeinbruch macht Umstellung nötig

Von Claus Pfitzer
Beim Spiel gegen Offenbach musste Jan Koch schwer gezeichnet und mit gebrochener Nase vom Feld. Am Montag wurde der Freiberger Innenverteidiger operiert. Foto: Sportbilder Karlsruhe/Michael Ripberger

Der SGV Freiberg ist beim FC Astoria Walldorf zu Gast. Reisig steht als Koch-Ersatz bereit.

Mit fünf Punkten aus den drei letzten Partien gegen Teams aus Hessen und dem Saarland geht der Regionalligist SGV Freiberg in einen baden-württembergischen Dreierpack – mit den Spielen an diesem Freitag (19 Uhr) beim FC Astoria Walldorf, am Mittwoch (17 Uhr) gegen den VfB Stuttgart II und sonntags (14 Uhr) beim SSV Ulm 1846.

Personell hat es den Aufsteiger etwas gebeutelt. Jan Koch wurde am Montag wegen eines Nasenbeinbruchs operiert, mit Adrien Koudelka fällt nach einer im Training erlittenen Verletzung ein weiterer Innenverteidiger aus. Auch David Tomic (Zehenverletzung) und Leon Leuze (Muskelverletzung) stehen nicht zur Verfügung. Dafür kehrt Christian Mauersberger in den Kader zurück. Erster Anwärter als Vertreter von Koch im Abwehrzentrum ist Ruben Reisig, der den Part schon in Nöttingen 60 Minuten lang gut ausgefüllt hat.

„Die beiden Niederlagen zum Auftakt tun schon noch weh. Jetzt wollen wir in den nächsten drei Spielen gegen Mannschaften aus unserer Nähe weiter punkten“, sagt SGV-Trainer Ramon Gehrmann nach den ansprechenden Leistungen gegen Homburg, in Kassel und gegen Offenbach mit vier Zählern. Seine Mannschaft hat spielerisch bislang stets überzeugt, sie hat die Balance zwischen Offensivspiel und mehr defensiver Balance gefunden, zudem lag der Coach mit seinen taktischen Maßnahmen richtig. So kam Torjäger Ouadie Barini zweimal von der Bank, beide Male traf er und hat nun schon fünf Tore auf seinem Konto. Auch der Einbau von Reisig als Sicherung im defensiven Mittelfeld erwies sich als wichtiger Faktor.

„Walldorf ist eine Wundertüte. Die Mannschaft spielt immer sehr wechselhaft, hält sich aber jahrelang in der Regionalliga. Sie hat Qualität und weiß, worauf es ankommt“, sagt Gehrmann über den FC Astoria, der nach vier Spielen (eine Partie muss nachgeholt werden) erst drei Punkte auf dem Konto hat und schon 14 Gegentore hinnehmen musste. Zuletzt verlor die Elf von Trainer Matthias Born beim FSV Frankfurt 2:6 und bei 1899 Hoffenheim II mit 4:5. Auch eine 0:3-Niederlage beim Aufsteiger Eintracht Trier steht in der Bilanz. Der einzige Sieg gelang daheim gegen Wormatia Worms (1:0).   Claus Pfitzer

 
 
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