Symbolischer Spatenstich für „Alleenfeld“ Ein langgehegter Wunsch wird wahr

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Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn des neues Baugebietes „Alleenfeld“ und des Kreisverkehrs am Ende des Königssträßle sowie der Ausbau des Radwegs entlang der K 1633 auf Gemarkung Freudental gestartet.⇥ Foto: Werner Kuhnle

ach dem symbolischen Spatenstich für das neue Wohngebiet „Alleenfeld“ am Donnerstag bekommen die Freudentaler nach mehr als 15 Jahren Vorlaufzeit ihren Lebensmittelmarkt.

Donnerstag um 9 Uhr in Freudental: Bürgermeister Alexander Fleig und Bernhard Kübler, Geschäftsführer der Landsiedlung Baden-Württemberg, die gemeinsam mit der Gemeinde Freudental die Erschließungsgemeinschaft bilden, konnten mit Vertretern des Regierungspräsidiums, des Landkreises, Gemeinderäten und etlichen anderen am Verfahren Beteiligten mit einem symbolischen Spatenstich den Baubeginn des neues Baugebiet „Alleenfeld“ und des Kreisverkehrs am Ende des Königssträßle sowie den Ausbau des Radwegs entlang der K 1633 auf Gemarkung Freudental dokumentieren.

„Mit der Realisierung dieser Maßnahmen können mehrere Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in Freudental auf einmal erfüllt werden“, freute sich Fleig. Bereits vor mehr als 15 Jahren entwickelte seine Amtsvorgängerin Dorothea Bachmann zusammen mit dem Gemeinderat die ersten Überlegungen zur Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts in Freudental. Dabei wurde auch der Standort im „Alleenfeld“ als der favorisierte Standort herausgearbeitet. Mit der Ansiedlung des Lebensmittelmarkts könne nun der in der Bevölkerung große Wunsch nach einer wohnortnahen Grundversorgung langfristig sicher gestellt werden. „Grundsätzlich ist es ja bisher schon so, dass man in Freudental einige Einkaufsmöglichkeiten hat, jedoch wird dies nun mit einem Lebensmittelmarkt deutlich verbessert“, so Fleig. Einiges habe sich nun in den letzten Jahren geändert, so dass eine Realisierung des Baugebiets möglich geworden ist. Fleig: „Hier geht mein Dank an die privaten Grundstückseigentümer, die bereit waren, ihre Grundstücke an die Gemeinde Freudental zu veräußern.“

Mit dem neuen Baugebiet, das auf rund 2,7 Hektar am südöstlichen Rand von Freudental mehr als 40 Bauplätze mit rund 60 Wohneinheiten ausweist, könne nach Einschätzung des Bürgermeisters die „aktuell sehr große Nachfrage nach Bauland in unserer Region, vor allem aber auch hier bei uns in Freudental“, teilweise gedeckt werden. „Wir wollen mit dem Baugebiet attraktiv sein – dabei wollen wir die klassischen Einfamilienhausbauplätze anbieten, jedoch gibt es auch Flächen für eine dichtere Bebauung, denn es wird auch bezahlbarer Wohnraum benötigt“ erklärte Fleig.

In seiner Rede ging Fleig auf die Verbesserung am Knotenpunkt der L 1106 und der K 1633 ein. Es sei zunächst geplant gewesen, das neue Baugebiet über eine Abbiegespur an die L 1106 anzubinden. Da man dies jedoch auf Grund der bereits bestehenden Verkehrssituation in diesem Bereich als relativ ungünstig angesehen habe, habe der Gemeinderat beschlossen ein Verkehrsgutachten zu erstellen. „Im Ergebnis wurde die nun umzusetzende Variante (mit einem Kreisverkehr) als die beste und leistungsfähigste Lösung festgehalten“, so Fleig. Die Gespräche mit den beiden betroffenen Straßenbaulastträgern Land und Landkreis verliefen, laut dem Bürgermeister, „dann sehr positiv und man hat recht schnell ein gemeinsames Vorgehen festgelegt“.

Um die Maßnahmen hier in diesem Bereich abzurunden, werde das Land auf einem weiteren Abschnitt der Ortsdurchfahrt den Fahrbahndeckenbelag erneuern. Und ganz aktuell hat der Landkreis entschieden, im nächsten Jahr nicht nur den Radweg entlang der K 1633 auszubauen, um die Engstelle wegzubekommen, sondern auch auf dem „Königsträßle“ bis zur Abzweigung nach Kleinsachsenheim den Radweg zu erneuern.

Die Planungen für dieses Baugebiet haben allen Beteiligten viel abverlangt. So wurden alle Belange, wie etwa. der artenschutz- und naturschutzrechtliche Ausgleich, berücksichtigt und abgearbeitet. „Ja, es musste sogar das Landschaftsschutzgebiet geändert werden. Gemeinsam haben wir alle an einem Strang gezogen und Hand in Hand zusammengearbeitet, so dass die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden, auf deren Grundlage es uns möglich ist, heute den Spatenstich zu feiern“, resümierte der Freudentaler Bürgermeister.

 
 
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