Topsportler erzählen, wie sie Weihnachten verbringen: Matt McKnight, Bietigheim Steelers Kinder sorgen für aufregende Feiertage

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Jessica McKnight und die beiden Kinder Ava (7) und Calder (4) schmücken den Weihnachtsbaum. Papa Matt McKnight macht in der Zwischenzeit Erinnerungsfotos. ⇥ Foto: Matt McKnight

Der kanadische Topscorer der Bietigheim Steelers liebt die Vorfreude aufs Fest – und trifft sich virtuell mit  der Familie und Freunden in der Heimat.

Wir feiern Weihnachten im kleinen Familienkreis: meine Frau Jessica, die beiden Kinder Ava und Calder und ich. In den vergangenen Jahren war es oft so, dass uns meine in Kanada lebende Mutter über die Feiertage in Deutschland besucht hat. Aufgrund von Covid-19 ist das dieses Jahr aber natürlich nicht möglich.

Um den 1. Dezember herum stellen wir daheim immer einen Christbaum auf, den wir dann bis in den frühen Januar hinein behalten. Beim Schmücken helfen die Kids mit Feuereifer mit. Außerdem hängen wir rechtzeitig lange Socken auf, damit Santa Claus dort seine Geschenke reinstecken kann. Normalerweise essen wir Kanadier erst am 25. Dezember unseren Truthahn, aber bedingt durch den Spiel- und Trainingsplan im Eishockey machen wir das nun schon einen Tag früher, also an Heiligabend. Meine Frau und die Kinder lieben es, Weihnachtsplätzchen zu backen.

Über die Feiertage nutzen wir das Internet, um zumindest virtuell mit der Familie und unseren Freunden, die in Kanada und in den USA leben, zusammen zu sein. Wir machen Videokonferenzen per Zoom sowie viele Anrufe über Skype und Facetime. Wegen der Zeitverschiebung bleibt meine Mutter am 24. Dezember in Kanada besonders lange auf, damit sie uns hier am Morgen des Ersten Weihnachtstags via Skype beim Auspacken der Geschenke zuschauen kann.

Bei uns zu Hause ist Weihnachten aktuell eine sehr aufregende Zeit. Das liegt vor allem daran, dass unsere Kids jetzt sieben und vier Jahre alt sind. Sie sind ganz heiß auf die Geschenke, die ihnen der Nikolaus bringt. Ich persönlich liebe ganz besonders die Woche vor Weihnachten und die Vorfreude auf das große Fest. In normalen Zeiten gehe ich dann auch gerne auf die Weihnachtsmärkte, die es hier in Deutschland überall gibt. Das ist eine tolle Tradition. In Kanada ist es im Winter wesentlich kälter und hat es gewöhnlich auch viel mehr Schnee, so ein Wetter fühlt sich dann noch mehr wie Weihnachten an.

Natürlich sind die Feiertage immer mit viel Essen verbunden, aber das wird keine Auswirkungen auf meine Form und meine Leistung haben, wenn es wieder losgeht. Nach dem Spiel am Dienstagabend in Kaufbeuren haben wir zwei Tage freibekommen. Am 25. Dezember werden wir ein gutes Training mit der ganzen Mannschaft haben und dann am Zweiten Weihnachtstag bereit für das Heimduell gegen Bad Tölz sein. Ich freue mich darauf. Schade ist, dass unsere Fans nicht dabei sein dürfen.

 
 
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