TSV Heimerdingen: Nachfolger für Holger Ludwig steht fest Jens Härter übernimmt Chefposten

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Jens Härter wird neuer Chefcoach beim TSV Heimerdingen. ⇥ Foto: Andreas Tabler

Der gebürtige Bietigheimer löst beim TSV Heimerdingen zur neuen Saison Holger Ludwig als Trainer ab.

Der TSV Heimerdingen setzt auf Kontinuität und hat sich bei der Besetzung des Trainerpostens für eine interne Lösung entschieden: Jens Härter (40), der aktuelle Co-Trainer, ist ab der neuen Saison für die Mannschaft verantwortlich und beerbt beim Viertletzten der Verbandsliga Württemberg Holger Ludwig. Dieser hat die Ausstiegsoption in seinem Vertrag gezogen und wechselt im Sommer zum designierten Oberliga-Aufsteiger TSG Backnang, wo er die Nachfolge von Evangelos Sbonias antritt.

„Jens war von Anfang an die von uns absolut favorisierte Lösung. Wir haben gar nicht mit einem anderen Trainer gesprochen. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben“, sagt Uwe Sippel. Der Heimerdinger Abteilungsleiter schätzt Härter als sehr professionellen und zuverlässigen Trainer: „Er kennt den Verein, teilt unsere Philosophie und hat einen sehr guten Draht zu den Spielern. Innerhalb des Teams hat er ein sehr gutes Standing.“

Härter zählt seit der Spielzeit 2018/19 zum Trainerstab des TSV. Der frühere Abwehrrecke fing bei dem Klub aus dem Ditzinger Teilort als Torwart-Trainer an. Zu dieser Runde wurde er dann Ludwigs Assistent, nachdem Martin Schulz den Job des Sportlichen Leiters übernommen hatte. „Ich habe mich in Heimerdingen von Beginn an wohlgefühlt und freue mich über das Vertrauen, das mir der Verein entgegenbringt“, sagt Härter. „Dass ich die erste Wahl war, zeigt, dass die Verantwortlichen von meiner Person überzeugt sind.“

Während seiner aktiven Laufbahn spielte der gebürtige Bietigheimer für den FV Zuffenhausen, den SGV Freiberg, die Stuttgarter Kickers, den SSV Reutlingen und zuletzt den FV Ingersheim. Für die Kickers bestritt er 120 Partien in der Dritten Liga und der Regionalliga. 2012 beendete er die Karriere und legte eine sechsjährige Fußball-Pause ein. Bei seiner Entscheidung, in Heimerdingen Cheftrainer zu werden, war auch die Familie involviert. „Ich hatte mir eine Bedenkzeit erbeten, um das zu Hause durchzusprechen“, sagt Härter, der mit Ehefrau Anke und seinen drei Kindern in Asperg lebt.

Ob in dieser, aktuell abgebrochenen Saison noch mal der Ball rollt, ist derweil nach wie vor ungewiss. Bei einer Umfrage unter den 17 Verbandsligisten haben sich Abteilungschef Sippel zufolge 14 Vereine für einen Abbruch ausgesprochen.

 
 
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