Umbau des Schul-Altbaus Besigheim Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung

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Der Altbau der Friedrich-Schelling-Schule in Besigheim wird umgebaut und erweitert.⇥ Foto: Helmut Pangerl

Der Besigheimer Gemeinderat hat die Pläne für die Umbau des Schul-Altbaus verabschiedet.

Der Weg ist frei für den Umbau und die Erweiterung des Altbaus der Friedrich-Schelling-Schule. In seiner letzten Sitzung verabschiedete der Gemeinderat die von Architekt Jochen Feyerabend erneut leicht geänderten Pläne. Sie werden jetzt dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt. Zugleich wird der Architekt die Vergabe der Arbeiten vorbereiten. $(LP:%5B%22ver%22%2C2%2C%22type%22%2C%22E%22%2C%22url%22%2C%22https%3A%2F%2Fwww.bietigheimerzeitung.de%2Finhalt.umbauplaene-fuer-schulgebaeude-in-besigheim-aus-dem-jahr-1904-schueler-bekommen-mehr-platz.40816843-bf1a-4b1a-9ba2-1e60691448b9.html%22%2C%22txt%22%2C%22Wie%20in%20der%20BZ%20berichtet%22%2C%22target%22%2C%22_blank%22%5D)$, wird das Gebäude, das aus dem Jahr 2004 stammt, im Dachgeschoss mit zwei zusätzlichen Klassenzimmern ausgestattet. Eine außen angelegte Treppe dient als zweiter Fluchtweg und ein außen am Gebäude verlaufender Aufzug soll die Barrierefreiheit garantieren.

Einsparungen an den Kosten von rund 1,63 Millionen Euro sind nicht mehr möglich, machte Feyerabend in seinem Vortrag im Gemeinderat deutlich. Stadträte hatten gehofft, Kosten sparen zu können, wenn der Aufzug das Untergeschoss nicht versorgen muss. Doch die Konstruktion muss bis ins Erdreich geführt werden. Das Dachgeschoss wird zwar nicht mit dem Aufzug angefahren, doch Ein- und Ausstieg müssen um 90 Grad drehbar sein, sodass sich Einsparungen und Zusatzkosten nahezu aufheben.

Moderner Standard

Die Klassenzimmer werden mit Smartboards statt der althergebrachten Kreidetafeln ausgerüstet (16 000 Euro), für die Möblierung werden 20 000 Euro fällig. Auch daran sollte man keine Abstriche machen, sagte Christian Herbst von der SPD. „Das ist heute Standard.“ Leitungen und Kabel werden so verlegt, dass die alten Klassenzimmer im Gebäude später auf modernen Standard nachgerüstet werden. Das versicherte Stadtbaumeister Andreas Janssen auf Nachfrage von Ulrich Gerstetter (CDU).

Der Umbau des Altbaus, in dem die Primarstufe zweizügig geführt wird, ist der erste Schritt zur Neugestaltung des gesamten Schulgeländes. Parallel laufen die Planungen für den Neubau eines modernen Schulgebäudes für die Gemeinschaftsschule (die BZ berichtete). Dazu wird der Mittelbau aus den 1950er-Jahren abgerissen und der Schulhof neu gestaltet. Die Durchfahrt für Autos über den Schulhof soll ebenso neu geregelt werden wie die Abfahrt über das Schafbergle, die enge und steile Straße neben dem Altbau.

 
 
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