Sportstätten im Kreis Ludwigsburg II Besigheim plant Campus der Zukunft

Von Mathias Schmid
Rund um das Gustav-Siegle-Stadion soll in Besigheim ein neuer Sportcampus entstehen.⇥ Foto: Jan Simecek

Die Stadt und die Vereine in Besigheim, unter Federführung der Sportvereinigung, haben ein langfristiges Projekt angestoßen.

Ein zukunftsträchtiges Projekt steht in Besigheim an. Dort haben sich Stadt und die Spvgg einen neuen, modernen Sportcampus auf die Fahnen geschrieben. Hier sollen das Gustav-Siegle-Stadion und das Areal hin zum Sportvereinszentrum der Spvgg Besigheim in den nächsten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, modernisiert und an neue Angebote angepasst werden.

„Die Idee ist, dass wir hier auf dem Gelände hinter dem Sportvereinszentrum bis hinüber ins Stadion ein Gelände schaffen, unter anderem mit einer Freilufthalle als Herzstück, um dort weitere Möglichkeiten zu schaffen für Vereine und Schulen“, sagt Horst Haug, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit bei der Sportvereinigung, „andere Städte wie Schorndorf oder Rottenburg haben schon vor einiger Zeit den Fokus vom Innen- auf den Außenbereich gelegt.“ Mit Corona verstärke sich dieser Trend.

Besigheimer Sportgelände "in die Jahre gekommen"

TSV–Geschäftsführer Torsten Fischer ergänzt: „Das Besigheimer Sportgelände ist auch in die Jahre gekommen.“ Statt einfach zu ersetzen hätten Stadt und Verein überlegt, was für Schulen und Vereine zeitgemäß und sinnvoll ist. Das Projekt läuft seit knapp einem Jahr, Ideen gibt es viele: Ein Außen-Fitness-Bereich, eine Vergrößerung der Beach-Anlage, eine Boule-Anlage und mehr.

Mit einher soll gleich die Sanierung des Stadions gehen. „Wir sehen das im Gesamtpaket“, sagt Fischer Auch die Handballer des EK Besigheim seien mit im Boot. „Uns ist daran gelegen, die anderen, auch den Tennisclub mit ins Boot zu holen und zu überlegen, wie man das zeitgemäß gestalten kann.“

Noch viele Fragen offen

Zunächst sei es wichtig, ein Gesamtkonzept festzulegen. Die Umgestaltung selbst wird dann viele Jahre in Anspruch nehmen. „Wir gehen davon aus, dass das zehn bis 15 Jahre dauern wird“, sagt Vorstandsmitglied Haug, „es steht noch nichts fest. Dass wir uns auch finanziell einbringen, ist klar. Die Frage nach den Finanzen müsse aber vor alle „die Stadt beantworten“.

 
 
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